Ein Bachelor für eigene Songs

Magdalena Huber alias Maddy Rose auf Kurzbesuch in ihrer Heimat Salzburg
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  • hochgeladen von Stefanie Schenker

Mit ihrer kraftvollen und geschmeidigen Stimme – manche erinnert sie an Alicia Keys – und ihrem großen Traum im Gepäck ist die Grödigerin Magdalena Huber (20) vor einem Jahr nach London übersiedelt. Dort studiert sie "Songwriting" am Institute of Contemporary Music Performance, der größten und renommiertesten Bildungseinrichtung für Popular Music in Großbritannien. Danach, wenn sie ihren "Bachelor of Arts" in der Tasche haben wird, will sie als Sängerin in Österreich und international Fuß fassen.

Erster Song mit 16

"Seit ich zehn Jahre alt bin, habe ich jeden Nachmittag nach der Schule zu Hause alle möglichen Songs in Karaoke gesungen, mit 16 habe ich meinen ersten Song für das Schultheater geschrieben", erzählt Magdalena "Maddy Rose" über sich selbst. Maturiert hat sie am musischen Realgymnasium in Salzburg – in Gesang und Musik. In ihrem Studium lernt sie nun Musiktheorie und Strukturen, die man beim Songtexten anwendet, um die Aufmerksamkeit des Publikums zu gewinnen, genauso wie Performance auf der Bühne und das richtige Marketing.

Sie tritt in Londons Pubs auf

Denn dass man sich als Musiker alleine kaum über Wasser halten kann, weiß Magdalena Huber. Umso härter arbeitet sie an ihrem Traum – und dank ihres Studiums wird sie vielseitig aufgestellt sein. "Ich kann mir auch gut vorstellen, später neben dem Singen in einem Musikverlag zu arbeiten." Neben dem Studium tritt sie zwei Mal pro Woche in Lokalen oder Pubs in London auf. "Ich sitze am Klavier und singe, eine Cellistin und ein Cajón-Spieler begleiten mich. Dabei verdiene ich zwar kein Geld – ich gewinne aber Erfahrung, und darum geht es mir." Nebenher jobbt sie außerdem als Kellnerin in einem österreichischen Restaurant.

Soul und Pop über die Liebe

Jetzt hat sie ihren zweiten Video- clip herausgebracht: "Human". Den Spot dazu hat sie in London gedreht. Dabei konnte sie auf die Erfahrungen von ihrem ersten Musikvideo aufbauen – für das sie von der Kunsthilfe Salzburg unterstützt wurde. "Mithilfe der Kunsthilfe, die für mich das Geschäft ‚Schöner Wohnen’ als Partner und Location gewinnen konnte, war es überhaupt erst möglich, meinen ersten Video- clip für meinen Song ‚Let you go’ zu produzieren. Ich konnte mich als Künstlerin entfalten", erklärt Magdalena Huber. Das Verhältnis zwischen ihr und der Kunsthilfe beschreibt sie so: "Die Kunsthilfe ist der Rahmen, wir Künstler sind das, was drinnen ist und zusammen ergeben wir ein Gesamtkunstwerk."

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