"Einen ausgesetzten Kaffee, bitte"

Tom Zezula und Michi Grassl von der Academy Bar starten ab sofort den "suspended coffee".
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SALZBURG (lg). Eine Melange, ein Espresso oder ein Cappuccino – diese Klassiker auf einer Café-Getränkekarte könnten bald durch einen "Newcomer" erweitert werden: Die Rede ist vom "suspended coffee", wörtlich übersetzt ein "ausgesetzter Kaffee", der in einigen Ländern Europas bereits der Renner ist. Die Idee, die hinter dem "ausgesetzten Kaffee" steht, ist so simpel wie sinnvoll: Bestellt und bezahlt werden zwei Getränke. Ein Kaffee wird selbst konsumiert, der andere ausgesetzt und jemandem spendiert, der sich selbst keinen leisten könnte. Damit sollen vor allem Bedürftige und Obdachlose die Möglichkeit bekommen, einen kostenlosen Kaffee zu konsumieren und das in der angenehmen Atmosphäre eines Kaffeehauses. Die Idee stammt ursprünglich aus dem süditalienischen Neapel, wo es üblich ist, rund um Weihnachten einen "caffe sospeso" auszugeben.

Academy Bar als Vorreiter
Von Neapel aus verbreitete sich diese Idee quer durch Europa und könnte bald auch in Salzburg zum Trend werden. In der "Academy Bar" will man diese Möglichkeit ab sofort einführen. "Uns geistert diese Idee schon länger im Kopf herum. Es ist eine positive Geschichte und man kann durch eine kleine Aufmerksamkeit Menschen helfen, die sich diesen Genuss selbst nicht leisten können. Beginnen wollen wir mit einem Kaffee, in Zukunft wird man dann sehen, ob man das auf kleine Snacks erweitert", erklärt Michi Grassl von der Academy Bar, der sich durchaus vorstellen kann, dass viele andere Lokalbetreiber diesem Beispiel folgen werden.

Tom Zezula und Michi Grassl von der Academy Bar starten ab sofort den "suspended coffee".

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