Kommentar
Erinnern und aus der Geschichte lernen

Erinnern heißt: nicht vergessen. Erinnern an eines der dunkelsten Kapitel in der Geschichte, in dem auch Salzburg trauriger Schauplatz war. Die Rede ist von der Reichspogromnacht in der Nacht auf den 10. November 1938, geplant vom NS-Regime, in der jüdische Häuser, Geschäfte und Synagogen zerstört, Menschen verhaftet, deportiert und getötet wurden. Jetzt, 80 Jahre später, versammelten sich Juden, Christen, Schüler, Studenten, Lehrer in der Kollegienkirche, um dieses schrecklichen Ereignisses zu gedenken. Christian Wallisch-Breitschnig von der Katholischen Hochschulgemeinde und Organisator der Gedenknacht sagte: "Die Geschichte von damals kann uns die Augen öffnen für die Geschehnisse von heute." Und genau darum geht es. Die Vergangenheit lässt sich nicht mehr verändern, aber man kann daraus lernen, vielmehr man muss daraus lernen. Das ist unsere Pflicht, ohne Wenn und Aber. Und es ist auch unsere Pflicht, "nicht stillzuhalten, wenn Unrecht passiert", um es mit den Worten der 2007 verstorbenen Halleiner Widerstandskämpferin Agnes Primoschitz zu sagen. Ohne Wenn und Aber.

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