Feierliche Eröffnung des „Österreichisch-Chinesischen Festes Profunder Künste“

Gruppenfoto der auftretenden KünstlerInnen und des Organisationsteams
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Wo: Stiftung Mozarteum, Großer Saal, Schwarzstr. 26, 5020 Salzburg auf Karte anzeigen

Am Abend des 28. Juni 2017 wurde das „Österreichisch-Chinesischen Festes Profunder Künste“ mit einem Konzertabend im Großen Saal der Stiftung Mozarteum feierlich eröffnet. Das vom „Österreichisch und Chinesischen Förderverein für Musikerziehung und Kulturaustausch“ organisierte Kulturfestival hat das 20-jährige Jubiläum der Ernennung des historischen Zentrums der Stadt Salzburg als UNESCO-Weltkulturerbe zum Anlass und soll einen Beitrag zum Kulturaustausch zwischen Österreich, der Sonderverwaltungszone Hongkong, und der Volksrepublik China leisten.

Eröffnungsfeier in der Stiftung Mozarteum

Die Eröffnungsfeier des „ Österreichisch-Chinesischen Festes Profunder Künste“ fand in einem der schönsten Konzertsälen Salzburgs, dem Großen Saal der Stiftung Mozarteum, statt. Das bereits 1914 eröffnete Konzerthaus in der Schwarzstraße 26 ist eines der renommiertesten Musikhäuser Österreichs und wird auch von der Universität Mozarteum für den Unterricht der nächsten Generation klassischer Musiker aus Salzburg genutzt.
Zu Beginn der Veranstaltung sprachen Prof. Luz Leskowitz, Violinist und künstlicher Berater des Festivals, und Mag. Barbara Schwaiger vom Salzburg Kongress ein paar einleitende Worte, und wiesen in ihren Reden auf die lange Geschichte der Stadt Salzburg als Zentrum der klassischen Musik hin. Die Eröffnungsfeier wurde von Eunice Chan und Andreas Schütz moderiert, die sehr charmant auf Deutsch und Kantonesisch durch den Abend führten.

Hochkarätige Auftritte und interkulturelle Highlights

Neben vielen weiteren Highlights konnten vor allem der 23-köpfige Mädchenchor „Voices of Ying Wa“ und der Auftritt der Tänzerin und Choreographin Vivian Luk das Publikum begeistern. Der Mädchenchor „Voices of Ying Wa“ ist der offizielle Schulchor einer der ältesten und besten Mädchenschulen Hongkongs, der „Ying Wa Girls School“, die bereits im Jahr 1900 gegründet wurde. Die jungen Sängerinnen waren zuvor schon in Wien und der Steiermark aufgetreten, und bezauberten das Publikum durch eine gelungene Mischung aus chinesischen Klassikern und westlichen Chorliedern, die auf gesanglich höchstem Niveau wiedergeben wurden. Nach dem Auftritt zeigten sich die jungen Sängerinnen, die zum ersten Mal Europa bereisten, begeistert von Österreich und Salzburg, und glücklich, in einem so etablierten Zentrum der klassischen Musik wie Salzburg mit ihrer eigenen Musik auftreten zu können. Für die Mädchen des Chores ist Musik die einzige Sprache der Welt, die jeder Mensch unabhängig von seiner Herkunft verstehen kann und die uns alle miteinander verbindet.
Der junge Honkonger Sänger Linus Lok ergänzte die Gesangsauftritte des Abends mit den Liedern „Amazing Grace“ und „Beneath the Lion Rock“. Das Lied „Beneath the Lion Rock“ hat eine ganz spezielle Bedeutung für die Bevölkerung des Inselstaates, und ist die inoffizielle Hymne Hongkongs.

Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung war der Auftritt des aufstrebenden Hongkonger Tänzerin und Choreographin Vivian Luk. Vivian Luk studierte zeitgenössischen Tanz an der Hongkong Academy of Perfoming Arts und besuchte Meisterklassen in der renommierten Londoner Tanzschule „The Place“. Der Auftritt in Salzburg war nicht ihr erster vor einem internationalen Publikum, die junge Tänzerin hat bereits sehr viel Auslandserfahrung, und ist in Singapur, England, Italien, Brazilien, Schweden, Portugal und der Schweiz aufgetreten. In Salzburg zeigte Vivian Luk eine düstere und melancholische Tanzvorführung, die poetisch über den Umgang mit den dunklen Seiten des Lebens berichtete. Technisch virtuos getanzt und äußert emotional präsentiert zeigt Vivian Luk, dass die Entwicklung der Hongkonger Tanzszene mit der in Europa mithalten kann, und eine faszinierende Bandbreite aufweist, die die Tradition des asiatischen Tanzes mit der Moderne zu verbinden weiß.

Neben der klassischen Küsten Gesang und Tanz wurde der Abend auch durch eine Vorführung der chinesischen Kampfkunst Tai Chi bereichert. Meister Xu Ming Fai und seine Frau Lian Houdi wurden beide von daoistischen Mönchen im Kloster „Huilong“ am heiligen Berg Wudang in der innerer Kampfkunst Tai Chi unterwiesen, und zeigten eine dynamische traditionelle Bewegungsfolge des Tai Chi, die zur Gesundheitsvorsorge und dem Aufbau der Lebensenergie „Chi“ im Körper dient.
Die Eröffnungsfeier wurde von einem Auftritt eines klassischen Quintettes aus Musikern des Salzburger Mozarteums und der Wiener Philharmoniker abgerundet. Johannes Wilhem, Remy Ballot, Iris Schützenberger, Thomas Hajek, und Jörgen Fog gaben Werke von Brahms und Dvorak zum Besten und schlossen die Veranstaltung mit einem virtuosen Feuerwerk der klassischen Musik ab.

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