Was ist real?
Festival hinterfragt Fiktion und Wirklichkeit

Vom 28. September bis 10. Oktober setzt die Veranstaltungsreihe wieder Zukunftsentwürfe aus Kunst und Kultur und wissenschaftliche Erkenntnisse in Beziehung zueinander.
  • Vom 28. September bis 10. Oktober setzt die Veranstaltungsreihe wieder Zukunftsentwürfe aus Kunst und Kultur und wissenschaftliche Erkenntnisse in Beziehung zueinander.
  • Foto: Stadt Salzburg/ Alexander Killer
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Das Festival bringt Zukunft in die Gegenwart, setzt neue Impulse und bekräftigt die Positionierung Salzburgs als zukunftsorientierten Wissensstandort.

SALZBURG. Science meets Fiction, das Science-Fiction-Festival in Salzburg, geht in die dritte Runde. Vom 28. September bis 10. Oktober setzt die Veranstaltungsreihe wieder Zukunftsentwürfe aus Kunst und Kultur und wissenschaftliche Erkenntnisse in Beziehung zueinander.

Wissensstandort Salzburg entwickeln

„Die Stadt hat sich die Weiterentwicklung Salzburg als Wissensstandort zur kommunalen Aufgabe gemacht. Mit dem Festival Science meets Fiction gehen wir genau diesen Weg: Die Vielzahl an Wissens- und Kultureinrichtungen ist seit jeher eine Stärke Salzburgs. Mit der Vernetzung der Einrichtungen in Verbindung mit der Auseinandersetzung mit Zukunftsentwürfen bringen wir diese Standortstärke auf ein neues Level“, zeigt sich Bürgermeister Harald Preuner überzeugt.

Das Thema Science-Fiction soll in Verbindung mit Wissenschaft, Kultur und Forschung neue Zielgruppen ansprechen und neue inhaltliche Schwerpunkte setzen. „Entwicklungen, wie künstliche Intelligenz, Fake News und Virtual Reality, sind keine Zukunftsmusik mehr, sondern längst in unserem Alltag präsent. Verschiedene Events im Rahmen des Festivals setzen sich mit real gewordenen oder visionären Zukunftskonzepten auseinander. Dabei sind alle Salzburgerinnen und Salzburger eingeladen, mitzumachen und mitzureden. Science meets Fiction verknüpft künstlerische Beiträge mit Wissenschaft und Forschung aus Salzburger Einrichtungen – das macht dieses Festival österreichweit so besonders“, bekräftigt Bürgermeister Preuner.

Vorträge, Filme und Workshops

Kinofilme, gesellschaftskritische und technologiebezogene Vorträge, Diskussionsveranstaltungen, Ausstellungen und ein Workshop behandeln wahrscheinliche und wünschenswerte Entwicklungen. „Das gemeinsame Element aller Festivalbeiträge ist 2020 die Frage nach der Echtheit und Authentizität unserer Lebensverhältnisse – heute und in der Zukunft. ‚Are you real?‘ lautet dieses Jahr das Motto der Veranstaltungsreihe“, erklärt Elmar Schüll von der Forschungsgruppe Innovation und Gesellschaft der FH Salzburg.

Die Zukunft würde schleichend Einzug halten, ist Schüll überzeigt. „Viele technische und soziale Innovationen, die noch vor wenigen Jahren als Science-Fiction abgetan worden wären, sind mittlerweile Realität geworden – allerdings eher unspektakulär, weil sich die in sie gesetzten Hoffnungen oder Befürchtungen nicht erfüllt haben“, erklärt Elmar Schüll (FH Salzburg), der gemeinsam mit Katharina Kiening und Stefan Wally (beide Robert Jungk Bibliothek für Zukunftsfragen) die Konzeption und Organisation des Festivals übernimmt. In diesem Sinne soll das Festival dazu einladen, unsere heutigen Zukunftserwartungen zu hinterfragen – nicht zuletzt, weil sie im Hier und Jetzt folgenreiche Entscheidungen legitimieren.

Festival in Corona-Zeiten

Das Science meets Fiction-Festival findet dieses Jahr unter den allseits bekannten, corona-bedingten Umständen statt. Bei den verschiedenen Festivalbeiträgen kommen jeweils eigene Sicherheitskonzepte zum Tragen, die sich im Kern durch eine fixe Bestuhlung auf Abstand, eine reduzierte Teilnehmerinnen- und Teilnehmerzahl, das Tragen von Mund-Nasen-Schutz beim Kommen und Gehen sowie die obligatorischen Hygienemaßnahmen auszeichnen. DAS KINO, das Literaturhaus Salzburg, die AK Salzburg, die Jungk-Bibliothek und das Haus der Natur sind Institutionen, die auch außerhalb des Festivals Besucherinnen und Besucher empfangen und ihren Betrieb an die je aktuelle Situation anpassen. In vielen Fällen gibt es auch die Möglichkeit, Veranstaltungen online zu verfolgen.

Wie das "abgespeckte" Ruperti-Fest abläuft, lesen Sie hier

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