Neue Attraktion
Festung Hohensalzburg bekommt neues Museum

Birgit Meixner und Maximilian Brunner
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SALZBURG (lg). Salzburgs bekanntestes Wahrzeichen, die Festung Hohensalzburg, bekommt im Juni 2019 ein eigenes Museum. Gezeigt wird Entwicklung des Festungsbaus mit der Einführung der Feuerwaffen. Dafür wird das historische Zeughaus in seine ursprüngliche Größe zurückgebaut. Jahrhundertelang wurden dort für den Ernstfall Geschütze, Rüstungen und Handwaffen gelagert. Im Laufe der Zeit wurde dieses Zeug verkauft oder verschwand in den dunklen Kanälen der Geschichte. Damit verloren die Zeughäuser ihre ursprüngliche Bedeutung. Aus dem ersten Zeughaus wurde die Burgschenke, aus dem zweiten eine Garage mit Werkstätte und aus dem dritten das Festungsrestaurant.

Geschichte des Zeughaus

Die Idee, dort ein Sound of Music Museum zu errichten, wurde mittlerweile wieder verworfen. Dieses wird im Barockmuseum im Mirabellgarten entstehen.  "Die Idee das alte Zeughaus jedoch wieder in seine ursprüngliche Form zurück zubauen war und ist sehr gut – doch in dem Gebäude auch die historische Nutzung zeigen zu können – ist noch besser", sagt Max Brunner, Geschäftsführer der Salzburger Burgen & Schlösser (SBSB).
Durch eine Neuorganisation der Räume wird aus der Garage wieder ein Zeughaus. Dieses erzählt die Geschichte der Geschütze, Rüstungen und Handwaffen auf der Festung. Neben deren Entwicklung wird auch die Auswirkung der Kriegstechnik auf den neuzeitlichen Festungsbau dargestellt. Anhand von interaktiven Modellen können Besucher die verschiedenen Möglichkeiten von Angriff und Verteidigung auf einer mittelalterlichen Burganlage selbst ausprobieren.

Neue Attraktion für Besucher

Durch das neue Museum erhoffe man sich auch eine bessere Verteilung der Besucherströme. "Vor allem in den Sommermonaten kommt es bei den Fürstenzimmern immer wieder zu Wartezeiten. Durch das neue Museum schaffen wir einen weiteren attraktiven Besuchspunkt, der dazu führen wird, dass sich die Besucher am Festungsgelände besser verteilen“, betont Brunner.

Eröffnung im Juni 2019

Der Startschuss für die Umbauarbeiten erfolgte bereits Anfang November. Derzeit erkunden Archäologen und Bauforscher die Details der historischen Bausubstanz. Ab Jänner 2019 wird die gesamte Haus- und Elektrotechnik installiert, ab März 2019 folgt der Innenausbau und der Einbau der Museumseinrichtung. Eröffnet wird das neue Zeughausmuseum im Juni 2019

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