Fliegen für ein Lächeln der Dankbarkeit

So muss man erst einmal durch die Lüfter fliegen
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SALZBURG (lin). 3.820 Hubschauberflüge durch das Rote Kreuz, das sind zumindest 3.820 gerettete, geborgene und medizinisch erstversorgte Menschen. Und genau so viele Flugeinsätze hat die Rettungsorganisaion 2017 verzeichnet. Das bedeutet durchschnittlich zehn Einsätze pro Tag und ein plus von sechs Prozent im Landesdurchschnitt gegenüber 2016. 

Die Menschen an der Front

Roland Rathauscher, Pilot und leitender Flugretter von Christophorus 6, Standort Salzburger Flufhafen fliegt 250 Einsätze pro Jahr. "Das schönste für mich sind die vielen positiven Rückmeldungen, das dankbare Lächeln der Patienten, wenn man sie im Krankenhaus an diue Ärzte überfgibt", sagt er "Man bekommt drfinitiv mehr zurück, als man investiert, und deswegen brenne cih für diesen extrem anstrengenden Beruf", sagt Rathauscher und fügt hinzu: "Man darf nicht vergessen, dass wir im Dreier-Team arbeiten. Da herrscht Vertauen und Gemeiknschaftsgefühl wie man es sich nur wünschen kann."

Reibungslose Organisation

Das Rote Kreuz Salzburg ist vom Land Salzburg mit der Organisation und Durchführung des Hubschrauberrettungsdienstes beauftragt. Landesrettungskommandant-Stv Bernd Petertill sagt: „Wir arbeiten mit vier Vertragspartnern zusammen, fünf Hubschrauber sind an vier Stützpunkten stationiert. Wir übernehmen die Koordination, Abrechnung und medizinische Dokumentation, geben Qualitätsstandards und Bereitstellungszeiten vor.“

Dienst an 365 Tagen

Die Rot-Kreuz-Leitstellen Nord in der Stadt Salzburg und Süd in Zell am See koordinieren und beauftragen die Einsätze. Auf Basis der Angaben aus dem Notruf entscheidet der Leitstellenmitarbeiter, ob der Hubschrauber startet. Bei jedem Notarzthubschraubereinsatz sind neben dem Piloten ein Notarzt und ein Notfallsanitäter bzw. An den vier Stützpunkten sind derzeit 22 Notfallsanitäter, und 75 Notärzten. 

Das Rote Kreuz Salzburg beauftragt mit den Rettungsflügen vier Flugunternehmer. An vier Stützpunkten – Flughafen Salzburg, St. Johann/Pongau (1 Hubschrauber im Sommer, zwei im Winter), Zell am See und Saalbach-Hinterglemm stehen fünf Hubschrauber bereit.

Stützpunkte und Einsätze im Detail
STADT SALZBURG, FLACHGAU, TENNENGAU
Stützpunkt Flughafen Salzburg: Christophorus 6, EC 135
Zusammenarbeit Christophorus Flugrettungsverein (ÖAMTC)
1.440 Rettungsflüge 2017
 
PONGAU UND LUNGAU
Stützpunkt St. Johann (10 Monate): Martin 1, MD 902
Stützpunkt St. Johann (Wintersaison 3 Monate): Martin 10, Bell 412
Zusammenarbeit Heli Mount GmbH (Roy Knaus)
920 Rettungsflüge 2017
 
PINZGAU
Stützpunkt Zell am See:
Heli-Alpin 6, EC 135
Zusammenarbeit ÖAMTC, Schider Helicopter Service GmbH
820 Rettungsflüge 2017

Saisonaler (Sommer- und Wintersaison) Stützpunkt Hinterglemm:
Martin 6, MD 902
Wolf Helicopter GmbH&Co KG
640 Rettungsflüge 2017

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