Fotohof zeigt Frauen in 3 Akten

Paz Errázuriz fotografierte eine Gruppe von Transvestiten in Budapest, die Lilia Szász zu ihrer Reise inspirierte.
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  • Paz Errázuriz fotografierte eine Gruppe von Transvestiten in Budapest, die Lilia Szász zu ihrer Reise inspirierte.
  • Foto: Fotohof/Paz Errázuriz
  • hochgeladen von Sabrina Moriggl

SALZBURG (sm). Der Fotohof in Lehen zeigt die Ausstellung "Frauen in 3 Akten". Mit Lilia Szász verfolgt der Besucher in den Fotografien die Komplexität menschlicher Beziehungen und erhält Einblick in die Verwundbarkeit von Randgruppen.

Verwebt mit ihrer Reise nach Sankt Petersburg, dem Aufenthalt in Budapest und dem Leben in Wien, zeigt Szász ihre Begegnungen und Inspiration mit und durch Menschen. Mit Bezug auf die Literatur und die Filme, die Szász inspirierten und mit Werken anderer Künstler, gibt der Fotohof den Blick in intime Lebensgeschichten frei.  

Lilia Szász Kindheit und Suche nach Zugehörigkeit

Der Anfang einer Reise markiert für Lilia Szász das Geschenk einer professionellen Kamera ihres Vaters. Fortan war für sie die Fotografie das Werkzeug, die Komplexität menschlicher Beziehungen abzubilden. Lilia Szász beschäftigt sich mit Fragen über Zugehörigkeit, Geschlecht und Identität.

Frauen in 3 Akten im Fotohof

Der erste Akt behandelt die physische Reise nach Sankt Petersburg, wo die Fotografin den Blick auf Sonnenbadende richtet, die ihre Tage am Wasser, ab der Peter-Paul Festung verbringen. Die Suche nach einem Platz, dokumentierte Katarina Šoškić mit "Home No Home", in der sie alle Orte ihres Aufenthalts in Wien ablichtete. Der zweite Akt handelt von Paz Errázuriz, der eine Gruppe von Transvestiten fotografierte, die sich in verschiedenen Bordellen prostituierten. Die Sammlung dieser schwarz-weiß Fotografien erschien im Buch "Adam´s Apple" und bot Lilia Szász den Wegweiser nach Budapest, wo sie sich mit drei Prostituierten anfreundete. Ihre Arbeit "Mutter Michael Goes To Heaven", und "Mendi" gingen daraus hervor. Im dritten Akt widmet sich Lilia Szász dem Alter. Mit "Golden Age" und "Happy New Year" geht die Fotografin einen Dialog mit dem Abschied ein, den bleibenden Dinge und einen Neuanfang.

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