Salzburger Stierwascher
Jana und ihr Mini-Café am Mozartsteg

Der Duft von frischem Kaffee: Mit der Mini-Kaffeebar beim Mozartsteg hat sich Jana Zlatic einen Lebenstraum erfüllt.
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SALZBURG (lg). Für viele Salzburger ist das kleine Häuschen am Ende des Mozartstegs die erste allmorgendliche Anlaufstelle auf dem Weg in die Arbeit. Und das aus gutem Grund, denn hier gibt es duftenden Kaffee und selbstgemachte Cookies, serviert mit einem kleinen Plausch mit der Inhaberin der Mini-Kaffeebar, Janja "Jana" Zlatic. Sie betreibt das Café gemeinsam mit ihrem Mann Ivi. "We love coffee" prangt auf dem Schild des vermutlich kleinsten Kaffeehauses der Stadt und die schmackhafte Flüssigkeit scheint hier wirklich zelebriert zu werden.

Café ist wie ein zweites Wohnzimmer

"Ich liebe Kaffee, seit ich ein junges Mädchen war. Meine Oma hat früher selbst Kaffee geröstet und das ganze Haus hat geduftet. Und beim Kaffeetrinken ist immer die Familie zusammengekommen, es hat etwas Verbindendes. Diesen familiären Charakter möchte ich auch meinen Gästen bieten. Sehr viele meiner Gäste sind mittlerweile zu Freunden geworden, man trifft sich hier, lacht und weint, es ist wie ein zweites Wohnzimmer", erzählt die 48-jährige gebürtige Bosnierin, die seit 25 Jahren in der Gastronomie tätig ist.

Cookies, Brownies und Pofesen

Und als wäre es sein Stichwort gewesen, taucht Stammgast Toni in der Mini-Kaffeebar auf, um sich seinen doppelten Espresso Macchiato samt Pofesen zu holen. "Ich komme fast täglich hierher, trinke meinen Espresso und dazu eine Pofese oder eines der selbstgemachten Powidl-Tascherln", erzählt er. Die Cookies, Powidl-Tascherl oder Brownies bereitet Jana bei sich Zuhause zu. "Hier hätte ich nicht den Platz dafür", erzählt die Mutter zweier Söhne.

Studenten sind Stammgäste

Sie selbst trinkt am liebsten einen doppelten Espresso in der Früh, später einen Cappuccino. "Vor allem bei den Studenten der nahe gelegenen Uni ist der Chai Latte sehr beliebt. Viele kommen mehrmals täglich mit ihrem eigenen Kaffee-Becher zu mir und holen sich eine kleine Stärkung."

Nachhaltigkeit ist Thema

Die Nachhaltigkeit sei ihr selbst sehr wichtig. "Ich achte darauf, wenig Plastik zu verwenden. Ich habe Bio-Milch und Bio-Becher. Beim Kaffee selbst verwende ich 100 Prozent Arabica mit ganz wenig Säure", erklärt Jana. Für sie darf ein guter Kaffee nicht zu heiß sein und nicht zu viel Säure enthalten, die Milch sollte cremig sein. Geöffnet hat Jana täglich bis 17 Uhr, im Sommer bis 18 Uhr. "Speziell im Sommer ist es ein wunderbarer Platz, da duftet oft der ganze Mozartsteg nach Kaffee und es ist viel mehr Bewegung in der Stadt", erzählt sie. Ob Jana ihre Mini-Kaffeebar vergrößern möchte? "Nein. Das hier hat Charme und macht den speziellen Charakter aus."

Der Duft von frischem Kaffee: Mit der Mini-Kaffeebar beim Mozartsteg hat sich Jana Zlatic einen Lebenstraum erfüllt.
In ihrer Mini-Kaffeebar bereitet Jana von Espresso und Cappuccino bis zu Chai Latte allerlei Kaffeespezialitäten zu.

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