Corona in Salzburg
Lockdown bis 8. Februar – das ist Salzburgs Fahrplan

Salzburg im Lockdown: Das dreischichtige System von Hygienemaßnahmen, flächendeckenden Testungen und dem kontinuierlichen Impfen soll das Mittel gegen die neue Mutation sein.
  • Salzburg im Lockdown: Das dreischichtige System von Hygienemaßnahmen, flächendeckenden Testungen und dem kontinuierlichen Impfen soll das Mittel gegen die neue Mutation sein.
  • Foto: Neumayr
  • hochgeladen von Julia Hettegger

Da mit der Verlängerung des Lockdowns die Wintersaison gelaufen ist, wird es notwendig sein auch jenen Betrieben weitere Hilfen zukommen zu lassen, welche indirekt vom Tourismus abhängig sind – beispielsweise Bäcker, Installateure, Spengler, Zulieferbetriebe.  

SALZBURG. Nach intensiven Beratungen zum aktuellen Corona-Geschehen zwischen der Bundesregierung, Experten, Virologen und den Landeshauptleuten hat man sich auf verschärfende Maßnahmen und die damit verbundene Verlängerung des Lockdowns bis zum 8. Februar ausgesprochen. „Oberstes Ziel ist es, die Infektionszahlen stark zu reduzieren und die Ausbreitung der in Österreich bereits nachgewiesenen Virus-Mutation rasch einzudämmen. Daher sind die zusätzlichen Maßnahmen und die Verlängerung des Lockdowns zwar sehr schmerzlich aber leider notwendig“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer in einer Aussendung des Landesmedienzentrums.

"Diese Mutation ist eine große Gefahr"

„Welche Entwicklungen durch diese Mutation möglich sind, sehen wir bereits in einigen Ländern, da ist die Ausbreitung dramatisch. Somit ist es keine politische Entscheidung, sondern eine den virologischen Empfehlungen folgende, denn diese Mutation ist eine große Gefahr“, so Haslauer. Das dreischichtige System von Hygienemaßnahmen, flächendeckenden Testungen und dem kontinuierlichen Impfen soll das Mittel gegen die neue Mutation sein. 

"Neuer Impfstoff ist schon auf dem Weg"

„Es geht jetzt vor allem darum die Infektionszahlen möglichst weiter zu senken, Zeit zu gewinnen und so viele Menschen als möglich zu impfen. In diesem Zusammenhang besteht die Aussicht, dass der Impfstoff der Firma Astra Zeneca schon gegen Ende Jänner zugelassen wird und die Lieferung von erheblich mehr Dosen als ursprünglich angenommen in Aussicht gestellt wird“, so Haslauer.

Wintersaison ist gelaufen

Betreffend den Folgen für die Wirtschaft betont Haslauer: „Nachdem damit die Wintersaison gelaufen ist, wird es notwendig sein neben den Gastro- und Tourismusbetrieben auch jenen Betrieben weitere Hilfen zukommen zu lassen, welche indirekt vom Tourismus abhängig sind, beispielsweise Bäcker, Installateure, Spengler, Zulieferbetriebe. Damit sind diese Firmen und die damit verbundenen Arbeitsplätze langfristig geschützt. Eine Ausdehnung der Hilfen, die die geforderte Ausdehnung der Unterstützungsmaßnahmen notwendig macht, ist in den Gesprächen mit der Bundesregierung auf fruchtbaren Boden gefallen, Details werden in Kürze vorgestellt“, so Landeshauptmann Wilfried Haslauer über das Landesmedienzentrum.

>>DAS<< sagt die Wirtschaftskammer Salzburg zur Verlängerung des Lockdowns.
>>HIER<< findest du die aktuellen Informationen zum Thema Lockdown.

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