Mann gab sich als sein Bruder aus

In Salzburg Gnigl überholte ein Pkw-Lenker überholte eine Zivilstreife der Schengenfahndung in der Sterneckstraße mit überhöhter Geschwindigkeit. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf, dabei fuhr der Lenker teilweise über 100 km/h im Stadtgebiet. Die Polizisten konnten ihn bei einer Tankstelle in Gnigl anhalten. Der Mann gab an, seinen Führerschein vergessen zu haben und so schnell gefahren zu sein, da sein Bruder von einem Hund gebissen worden sei und im Krankenhaus liege. Den Beamten kamen diese Aussagen unglaubwürdig vor, da der Mann stadtauswärts fuhr. Der Lenker nannte den Beamten seinen Namen, die Kriminalisten überprüften die Daten mit dem Fahndungslaptop. Dabei stellte sich beim Vergleich der Lichtbilder heraus, dass der 25-Jährige die Daten seines Bruders angegeben hat. Einen Führerschein besitzt der Salzburger nicht. Das Ergebnis des Alkotest ergab ein Ergebnis von etwas unter einem halben Promille. Der 25-Jährige wird angezeigt.

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