Tradition und Brauchtum
Mit dem Bauernherbst hinein in den Wald

Stießen gemeinsam auf den Bauernherbst an: vorne; Porenta, LH Haslauer, Bimminger, Hölzl, Pointner; hinten: Trinker, Kinz, Leeb.
  • Stießen gemeinsam auf den Bauernherbst an: vorne; Porenta, LH Haslauer, Bimminger, Hölzl, Pointner; hinten: Trinker, Kinz, Leeb.
  • Foto: Neumayr
  • hochgeladen von Sabrina Moriggl

Der diesjährige Bauernherbst steht mit "Von Wurzeln und Wipfeln" ganz im Zeichen des Waldes.

SALZBURG (sm). "Der Sommer neigt sich, der Herbst steht vor der Tür", sagt Landeshauptmann Wilfried Haslauer, der sich als Fan des Bauernherbstes outet. Er betont die Wichtigkeit für Salzburg und ergänzt: "Der Bauernstand ist eine hochmoderne Berufsgruppe, die nie ihre Wurzeln verloren hat."

Wald im Fokus des Bauernherbstes 2019

Mit dem diesjährigen Thema "Von Wurzeln und Wipfeln" steht der Wald im Fokus. "Der Salzburger Bauernherbst ist keine Inszenierung, sondern gehört mittlerweile zu den Fixpunkten der ländlichen Festkultur. 14.000 aktive Teilnehmer im ganzen Land zeigen die tiefe Verwurzelung in der Salzburger Bevölkerung", so der Landeshauptmann.

Mediale Begleitung im Bauernherbst

Erstmals wird der 24. Bauernherbst von einer großen Online-Kampagne begleitet. Mit Filmen und Fotos werden die Landschaft, der Genuss und die Menschen in den Vordergrund gerückt. Man sieht einen Almabtrieb, geselliges Beisammensein und die Reichhaltigkeit der Natur, aber: "Der Arbeitsalltag sieht anders aus, da steckt extrem viel Arbeit drin", ruft Haslauer in Erinnerung.

Feste bringen Leute z'samm

Vom 24. August bis 3. November wird in 72 Orten im ganzen Land der Bauernherbst zelebriert. Rund 2.000 Veranstaltungen stehen zur Auswahl: Bauernmärkte, Handwerksvorführungen, Almabtriebe und Musikkapellen; ergänzt wird das Programm durch regionale Besonderheiten wie "Mit dem Jäger auf die Pirsch", Zirbenschnaps-Brennen, "Kraft der Bäume"-Wandertag oder "Mehl in der Mühle mahlen".

Regionales Essen 

"Die Kulinarik bringt uns zusammen", sagt Roswitha Prodinger, Bezirksbäuerin des Lungau. "Essen kann sehr viel, die Eindrücke werden direkt gespeichert. Wir geben unseren Gästen mit auf den Weg: So schmeckt Salzburg." Und wer auf regionale Lebensmittel setzt, unterstützt die Landwirte vor Ort. "Wir wollen die Botschaft weitergeben – wenn du hier kaufst, gibst du den Bauern den Auftrag, dieses Produkt weiter zu produzieren."

Mit der Kiefer entspannen

Wie sich der Wald unmittelbar auf die Seele auswirkt, macht Katharina Warter deutlich. Zusammen mit ihrer Familie betreibt die junge Frau das Mandlberggut Radstadt, spezialisiert auf die Verarbeitung von Kiefern. Ob Salbe, Schnaps oder Essenz: "Die Kiefer bringt uns stark auf den Boden zurück. Und die Gäste nehmen dieses Gefühl mit nach Hause."

Autor:

Sabrina Moriggl aus Salzburg-Stadt

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