Mit viel Geld gegen das Hochwasser

Hochwasserschutz Baustelle in Hüttau Landeshauptmann Wilfried Haslauer und Bgm. Rupert Bergmüller
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  • Foto: Neumayr/MMV
  • hochgeladen von Christoph Lindenbauer

SALZBURG (lin). Das Land Salzburg hat 2017 elf Millionen Euro für Hochwasserschutzbauten und etwa eine Million Euro für den Schutz der Natur investiert. "Jeder Euro ist gut angelegt und sorgt für mehr Sicherheit. Wir werden diesen Kurs auch im kommenden Jahr fortsetzen", sagte Landesrat Josef Schwaiger.

Die wichtigsten im Vorjahr abgeschlossenen Projekte: Die Saalach bei Weißbach (2,1 Millionen Euro), die Mur in Unternberg (540.000 Euro), der Steindorferbach in Straßwalchen (420.000 Euro), die  Gasteiner Ache in Dorfgastein (220.000 Euro) und die Litzling in Flachau mit 120.000 Euro.

Schutz für 700 Gebäude

Das aktuell größte Projekt läuft an der Salzach im Zeller Becken. Insgesamt wird die Salzach auf 3,5 Kilometern Länge zwischen Bruck an der Glocknerstraße und Kaprun um etwa 20 Meter verbreitert. So entstehen 6,35 Hektar neue Wasserfläche und ein neues Naherholungsgebiet, die Uferböschungen werden abgeflacht. Gleichzeitig wird die Salzach ökologisch aufgewertet. 3,8 Millionen Euro wurden seit dem Baustart im Oktober bereits investiert. "Nach dem Abschluss im Jahr 2020 werden in Bruck und Zell am See etwa 4.700 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 700 Gebäude geschützt. Bei einem großen Hochwasser können dann Schäden von bis zu 70 Millionen Euro verhindert werden. Investitionen in den Hochwasserschutz zahlen sich damit vielfach aus", so Landesrat Schwaiger.

2018 Projekte an Taurach und Saalach

An der Saalach bei Wals wird im kommenden Jahr mit der Sanierung des Uferschutzes gestartet, ebenso an der Taurach bei Radstadt. Mehr Natur gibt es 2018 an der Mur in St. Margarethen mit einer Revitalisierung und Flussverbreiterung. Am Alterbach wird die Mündung in die Salzach für Fische passierbar gestaltet, zusätzlich werden 360.000 Euro zur Renaturierung des Baches eingesetzt. "Es reicht nicht mehr Mauern hochzuziehen. Wo es möglich ist, geben wir den Flüssen mehr Raum", so Landesrat Schwaiger. Die Hochwasserschutz-Investitionen bleiben 2018 gleich hoch, der Kurs wird also fortgesetzt.

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