Zeitgenössische Kunst
Museum der Moderne will mit dem Programm für 2020 neue Besucher ansprechen

Das Museum der Moderne am Mönchsberg will mit dem Programm 2020 neue Besucher ansprechen
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  • Das Museum der Moderne am Mönchsberg will mit dem Programm 2020 neue Besucher ansprechen
  • Foto: MdM/ Marc Haader
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Das Museum der Moderne am Mönchsberg zieht erfolgreiche Bilanz und will neue Besucher ansprechen.

SALZBURG. Das Jahr 2019 brachte dem Museum der Moderne nicht nur die ersten von Thorsten Sadowsky programmierten Ausstellungen, sondern im Vergleich zu 2018 auch ein Plus der Besucherzahlen. Bereits Mitte November wurde der Vorjahreswert überschritten, und es wird erwartet, dass bis zum Jahresende die Zahl von 100.000 Besuchern übertroffen wird – das entspricht einer Steigerung von 10 Prozent.

Spitzenreiterin mit rund 45.000 Besuchern war die Ausstellung der israelischen Künstlerin Sigalit Landau, die von Juli bis November an beiden Museumsstandorten – auf dem Mönchsberg und im Rupertinum – gezeigt wurde.

Themen-Ausstellungen und Fotografie-Schwerpunkt

Im kommenden Jahr wolle man mit einem Fotografie-Schwerpunkt, Themen-Ausstellungen und Österreichpremieren von internationalen Künstlern Schwerpunkte setzen. "Mit einem abwechslungsreichen Programm werden wir 2020 gemeinsam dafür sorgen, dass das Museum der Moderne regional, national und international als ein unverwechselbarer Ort für moderne und zeitgenössische Kunst wahrgenommen wird. Zusätzlich rücken wir mit attraktiven Vermittlungsformaten noch mehr unsere Besucher in den Fokus und öffnen das Museum nach außen“, so Sadowsky.

Hinter die Kulissen des Museums blicken

Den Auftakt des neuen Programms bildet eine mit Werken aus der hauseigenen Sammlung bestückte Überblicksschau über Wilhelm Thöny. Ein Höhepunkt wird ab Herbst 2020 eine zusammen mit der Kunsthalle Krems stattfindende Ausstellung über die in Amsterdam lebende Video- und Filmkünstlerin Fiona Tan sein. Das Rupertinum steht ab Mai 2020 ganz im Zeichen der Fotografie. In "Die City – Das Land" wird nach 2018 erneut ein Teil der weltweit einzigartigen Sammlungsbestände des Museums an japanischer Fotografie der 1960er- und 1970er-Jahre präsentiert.

Ein Schwerpunkt in der Arbeit des Museums liegt auf einer Kunstvermittlung, die breite Bevölkerungsschichten anspricht, sei es durch Schulworkshops oder Themenrundgänge. Ein eigener Erlebnisraum in der Ausstellung "Die Spitze des Eisbergs" lässt die Besucher noch bis April hinter die Kulissen der Museumsarbeit blicken und lädt zu künstlerisch-kreativer Betätigung ein.

Einen Kommentar zum Thema Öffnung der Kultur nach außen lesen Sie hier

Das Museum der Moderne am Mönchsberg will mit dem Programm 2020 neue Besucher ansprechen
Der Direktor des Museums der Moderne, Thorsten Sadowsky.

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