Ökostrom
Notstromanlage wird klimafit gemacht

Mehr Ökostrom: Bernhard Auinger und Roland Oberhauser wollen das Kleinkraftwerk in der Münzgasse modernisieren.
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  • Foto: SPÖ Salzburg
  • hochgeladen von Lisa Gold

Saubere Wasserkraft: Das städtische Kleinkraftwerk in der Münzgasse soll jetzt revitalisiert werden.

SALZBURG. Dass die Stadt Salzburg inmitten der Altstadt ein eigenes Kleinkraftwerk betreibt, ist wohl auch so manch gebürtigem Salzburger nicht geläufig. Im Jahr 1904 zur Energieversorgung für die Blockeiserzeugung für die Gastronomiebetriebe der Stadt errichtet, wurde das Kleinkraftwerk später eingestellt und 1975 als Notstromanlage wieder aktiviert. Über eine Wehranlage beim Neutor-Arm des Almkanals wird die 116 Jahre alte Francis-Turbine gespeist.

Mehr Ökostrom erzeugen

Die Notstromversorgung erfolgt über ein eigenes Kabelnetz für Landestheater, Mozarteum und das Festspielhaus.
Die Energieerzeugung geschieht über Wasserkraft durch ein Laufkraftwerk im Almkanal. Die jährliche Stromlieferung der Notstromanlage an die Salzburg AG beträgt rund 400.000 kWh, an die Notstromabnehmer werden jährlich 19.000 kWh verkauft.

Jetzt will die Stadt das unterirdische Kraftwerk revitalisieren. "Die Anlage ist mittlerweile in die Jahre gekommen, der Generator stammt von 1938. Mit einer Modernisierung ist eine deutliche Leistungssteigerung möglich und es kann mehr Ökostrom erzeugt werden", sagt der Leiter der städtischen Betriebe, Roland Oberhauser. Die Kosten dafür belaufen sich auf 100.000 Euro und sollen aus dem im Vorjahr eingerichteten Klimafonds kommen.

Für den ressortzuständigen Vizebürgermeister Bernhard Auinger (SPÖ) ein wichtiges Signal in Richtung Klimaschutz. „Während andere glauben, mit der Einstellung einer Flugverbindung von Salzburg nach Wien das Klima zu retten, setzen wir wirklich ein nachhaltiges Zeichen für erneuerbare Energie. Wir investieren in saubere Wasserkraft, tragen als Stadt Salzburg direkt zum Klimaschutz bei und können damit auch Teile der Stadtverwaltung energieautark gestalten,“ so Auinger.

Blackout-Vorsorge für Schloss Mirabell

Neben der Leistungssteigerung hat die Revitalisierung auch das Ziel, für das städtische Rechenzentrum und Teile des Schloss Mirabell eine Black-out-Vorsorge zu gewährleisten.

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