Botschafter der Europäischen Kulturhauptstadt 2019
Orchestra Sinfonica "E.R. DUNI" di Matera im Mozarteum Salzburg

Orchestra Sinfonica "E.R. DUNI" di Matera mit Dirigent Francesco Di Mauro
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  • Orchestra Sinfonica "E.R. DUNI" di Matera mit Dirigent Francesco Di Mauro
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Botschafter der Europäischen Kulturhauptstadt 210 „Matera“, Italien, nämlich das Orchestra Sinfonica „E.R. DUNI“ di Matera, zusammen mit Solisten und Solistinnen, die noch genannt werden, bescherten den BesuchernInnen im „Großen Saal des Mozarteums“ in Salzburg ein schönes Konzert, das mit freiwilligen Spenden zugunsten der Blinden- und Sehbehindertenverbände in Salzburg und in Italien belohnt wurde. Die Firma re*creation vermittelte diesen Abend. Das Orchester, vorwiegend aus jungen Künstlerinnen und Künstlern bestehend wurde von Francesco Di Mauro dirigiert, der zur Zeit Direktor der Oper Odessa ist.

Ein musikalisches Werk von Antonello Tosto (Uraufführung), Einwohner der Stadt Matera, eröffnete mit beschwingten italienischen Melodien. Die Arie der Donna Elvira aus Don Giovanni anschließend sang Frau Chung-Wha Lim und verbreitete mit 2 weiteren Gesängen, die zur koreanischen Tradition gehören (Arirang der Liebe und Mukungwha Arirang) viel Anklang. Speziell bei letztgenanntem Lied, ebenfalls mit Orchesterbegleitung, konnte man sich zB auch klischeehaft Reisfelder und die täglich wiederkehrende Arbeit vorstellen oder einfach ein lebensbejahendes beschwingtes Lied.

Das fünfte Werk stammt von Mozart und die „Sinfonia concertante für Violine, Viola und Orchester in ES-Dur, KV 364, wurde von Aiman Mussakhajayeva an der Violine und von Adolvo Alejo an der Viola zum Besten gegeben. Die Zugabe eines nordischen Komponisten wurde meisterhaft wiedergegeben.

Nach der Pause mit Weinverkostung zeigten zwei Klaviervirtuosen das famose Konzert für 2 Klaviere und Orchester in Es-Dur, KV 365 von Mozart. Marco Schiavo und Sergio Marchegiani zeigten ihr Können und welches Genie Mozart war und wir oft durch die Gassen von Salzburg hetzen, ohne uns Mozarts wunderbare Musik dabei ins Gedächtnis zu rufen! Eine kurze Zugabe der beiden Herren nebeneinander an einem Klavier mit – glaube ich - Dvor︣àks slawischen Tänzen fand auch viel Zuspruch.

Als letzter Programmpunkt fand das Lied der Steine von Damiano D’Ambrosio (österreichische Erstaufführung), ebenfalls aus Lukanien, mit regionalen Traditionen und großem Orchestereinsatz, wie den Bläsern, der Pauke und Percussion auch viel Beifall.
Insgesamt ein abwechslungsreiches Programm. Die Klangwolke im Mozarteum rund um einen ist doch ein ganz anderes Erlebnis als mit einer CD!
Sieglinde Walin

Autor:

Sieglinde Walin aus Salzburg-Stadt

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