Sabine Breitwieser: "Ich gehe nicht mit Wehmut"

Museum der Moderne-Direktorin Sabine Breitwieser im neu errichteten Kunstdepot in Koppl.
  • Museum der Moderne-Direktorin Sabine Breitwieser im neu errichteten Kunstdepot in Koppl.
  • hochgeladen von Stefanie Schenker

Am Freitag wurde – nach rund einem Jahr Bauzeit – das neue Kunstdepot des Museum der Moderne in der Gemeinde Koppl eröffnet. Der moderne Zweckbau mit 4.600 Quadratmetern Nutzfläche auf drei Ebenen (zwei davon sind in der Erde eingelagert) ist ein sognannter "grüner" Bau, da er nur wenig Energie benötigt. Gleichzeitig spielt er für moderne Kunst alle Stückerl, da es in dem Gebäude drei verschiedene Klimazonen gibt, um allen Formen der Kunst eine möglichst ideale Umgebung zu bieten. "Und das auf eine Art und Weise, die mich als Direktorin des Museum der Moderne nun ruhig schlafen lässt", so Sabine Breitwieser.

Ohne Generali Foundation-Leihgabe gäbe es das Depot nicht

Untergebracht werden dort die modernen Kunstschätze des Landes, die Fotosammlung des Bundes und die unter Breitwieser dem Museum der Moderne anvertraute Sammlung der Generali Foundation. "Sabine Breitwieser hat die Brücke zur Generali Foundation gelegt und ohne diese Sammlung wäre es nicht zu diesem Depot gekommen", so LH Wilfried Haslauer. Damit sei das Museum der Moderne nicht nur ein attraktiver Partner für potente Leihgeber geworden, sondern setze Salzburg beim Thema zeitgenössischer Kunst international auf die Agenda.

"Das Haus ist ein anderes als ich es übernommen habe"

"Das Museum hat sich dadurch radikal verändert", so Sabine Breitwieser. Sie gehe nach dem Auslaufen ihres Vertrages Ende August nächsten Jahres dennoch nicht mit Wehmut. "Ich glaube, die Wehmut müssen die anderen haben. Das Museum ist enorm aufgewertet durch die Neuprofilierung des Hauses. Das Museum ist ein anderes als ich es im Herbst 2013 übernommen habe", so die Kunst-Managerin.

Mehr dazu im Bezirksblätter-Videobeitrag:

Über das Kunstdepot
Das Gebäude wurde in Form eines Private-Public-Partnerschip-Modells errichtet und finanziert. Das Museum der Moderne mietet das Depot für 40 Jahre lang vom Bauherrn und Grundeigentümer kunstdepot gmbh an.

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