Coronavirus
Schranne und Grünmarkt gesperrt - Keine Trauungen bis April

Die Salzburger Schranne und der Grünmarkt bleiben wegen des Coronavirus gesperrt
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Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verringern, setzt die Stadt Salzburg weitreichende Maßnahmen um.

SALZBURG. Mit sofortiger Wirkung wurden bereits am Sonntag alle Parks und Spielplätze geschlossen. Es gibt dazu auch entsprechende Schwerpunktkontrollen der Behörden, um dieses Verbot zu überwachen.

Schranne, Grünmarkt, Lehener Wochenmarkt finden nicht statt

Auch die Schranne und der Grünmarkt sowie der Lehener Wochenmarkt bleiben bis auf weiteres geschlossen - am Montag (16. März) hatte die Stadt Salzburg via Aussendung noch bekannt gegeben, dass diese stattfinden. Jedoch nur die Lebensmittelhändler und nicht die Gastronomie! 

„Im Laufe des gestrigen Tages wurde noch die Möglichkeit geprüft, den reinen Lebensmittelverkauf zu gestatten. Nach weiterer interner Beratung und der sich laufend ändernden Lage musste ich Montagabend die Entscheidung treffen, dass bis auf weiteres diese Märkte nicht abgehalten werden können. Ich bitte alle Betroffenen um Verständnis dafür, dass es bei dieser Entscheidung in erster Linie um die Gesundheit der Marktbesucher und Standbetreiber gehen musste“, so Bürgermeister Harald Preuner. 
Es ist davon auszugehen, dass die Schranne nicht nur diese Woche sondern auch nächste Woche nicht durchgeführt werden kann.

Keine Trauungen bis April

Nach Wien und anderen Städten gibt es – vor dem Hintergrund der Corona-Krise – ab sofort auch im Schloss Mirabell und an anderen Locations des Standesamtsverbandes Salzburg keine Trauungen mehr. Die notwendige Maßnahme dient dem derzeit vorrangigen Schutz vor der weiteren Verbreitung der Krankheit.

Die Brautpaare werden von den Mitarbeitern des Standesamtes darüber informiert. Die Regelung gilt zunächst für alle Trauungen bis 3. April 2020. Danach wird anhand der konkreten Situation neu entschieden.

Kurzparkzonen-Regelung ausgesetzt

Aufgrund der aktuellen und sich laufend ändernden Lage wird die Kurzparkzonen-Regelung in der Stadt Salzburg ab Mittwoch, 18. März 2020 ausgesetzt. Das wurde bei einer Sitzung des Stadtratskollegiums am Dienstag so vereinbart. Bis auf Widerruf muss also fürs Parken in den gebührenpflichten Blauen Zonen nicht bezahlt werden. Es werden keine Strafzettel mehr ausgestellt. Dies dient wie andere Maßnahmen dazu, eine Weiterverbreitung des Corona-Virus hintan zu halten.

Besuchsstopp in Seniorenwohnhäusern bleibt

Tage zuvor wurden alle Freizeiteinrichtungen, wie Eisarena, Bäder oder Sporthallen gesperrt. Die Stadtbibliothek setzt ihren Betrieb bis auf Weiteres aus, verweist aber hier auf das umfangreiche digitale Angebot. Ebenso werden die Stadtgalerien und das Stadtarchiv bis auf Weiteres für Besucher geschlossen.
Aufrecht bleibt natürlich der Besuchsstopp in den Seniorenwohnhäusern, um die besonders vulnerable Gruppe zu schützen.
Alle Servicebereiche, wie Stadtservice im Schloss Mirabell oder das Wohnservice im Kiesel stellten auf telefonische und Online-Beratung um.

Auf Minimum reduziert

Wichtige Einrichtungen wie die Berufsfeuerwehr, die freiwillige Feuerwehr, das Amt für Öffentliche Ordnung, das Gesundheitsamt, zentrale Ver- und Entsorgungseinrichtungen sowie sonstige behördliche Bereiche und zentrale Organisationseinheiten bleiben weiterhin in Betrieb. Der Parteienverkehr wird, um eine Ausbreitung des Virus möglichst hintanzuhalten, auf ein absolutes Minimum reduziert. In den Behördenbereichen der MA1 (Naturschutz, Forst) und MA5 (Planung, Baubehörde) werden alle Verhandlungen bis auf Weiteres ausgesetzt. Am Passamt bleibt ein Schalter für Notfälle geöffnet. Die Regelung für die Kurzparkzonen (blaue Zone) bleibt aufrecht.

Einen Kommentar zum Thema Coronavirus und notwendige Maßnahmen lesen Sie hier

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Autor:

Lisa Gold aus Salzburg-Stadt

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