Sommerszene begibt sich auf "öffentlichen Raum"

im Bild v. li: Rosalba Torres Guerrero Künstlerin, Marta Navaridas Künstlerin, Alexander Deutinger, Angela Glechner Intendantin Szene Salzburg, Dorit Ehlers Künstlerin, Arthur Zgubic Künstler,
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  • im Bild v. li: Rosalba Torres Guerrero Künstlerin, Marta Navaridas Künstlerin, Alexander Deutinger, Angela Glechner Intendantin Szene Salzburg, Dorit Ehlers Künstlerin, Arthur Zgubic Künstler,
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SALZBURG (lg). Die diesjährige Sommerszene, die sich als ein Fest der performativen Künste versteht, findet in diesem Jahr von 20. Juni bis ersten Juli statt. Gezeigt werden unter anderem fünf Österreich-Premieren und drei für das Festival konzipierte Uraufführungen.

Stück zum Thema Vorurteile

Auch in diesem Jahr sind einige Produktionen neuen Aspekten zu gesellschaftspolitischen Themen und sozialen Prozessen gewidmet und befassen sich mit aktuellen Phänomenen und Fragestellungen unserer Zeit. "In ihrem Theater des Realen gehen beispielsweise die griechischen Regisseure Anestis Azas und Prodromos Tsinikoris in dem europaweit gefeierten Abend 'Clean City' Stereotypen auf den Grund und lassen sie von denjenigen neu definieren, die die eigentlichen Experten sind: die Reinigungskräfte Athens, weibliche Migrantinnen verschiedener Generationen, die mit Witz und Chuzpe aus ihrem Leben erzählen", gibt die Intendatin der Szene Salzburg, Angela Glechner, einen Einblick.
Am 24 Juni erkunden zum Soundtrack von David Bowie vier Tänzer in Claire Croizés aktueller Produktion 'EVOL' ihre eigene Bewegungssprache und Musikalität als Resonanzraum: Ausgehend von Rainer Maria Rilkes "Duineser Elegien" verbindet die französische Künstlerin in einer komplexen Anordnung choreographische Elemente zu einer poetischen und berührenden Geschichte von Leben, Freude und Verzweiflung.

Spaziergang am Kommunalfriedhof mit Musikkapelle

Auch in diesem Jahr zeigt die Sommerszene Präsenz im öffentlichen Raum: Gemeinsam mit dem Publikum begibt sich das Salzburger Kollektiv "ohnetitel" in ihrem eigens für die Sommerszene konzipierten Projekt "Gärten von Gestern" zum Kommunalfriedhof. Dort erwartet die Zuschauer ein geführter Spaziergang mit einer Musikkapelle, zehn Grammophonen, fünfzehn lebenden Bildern und 213 Fotos, der auf poetische Weise unsere kollektive und individuelle Erinnerung inszeniert.
Am Alten Markt wirft der japanische Performer Michikazu Matsune gemeinsam mit SEAD-Studierenden in What The Hell einen humorvollen Blick auf unsere heutige Welt in ihrer Hoffnungslosigkeit und mit ihren ungelösten Problemen: Die performative Intervention überrascht mit absurden Aktionen und irrationalen Gesten in den scheinbar sicheren Zonen, in denen wir leben.
Das gesamte Programm und weitere Informationen können Sie unter www.szene-salzburg.net abrufen.

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Autor:

Lisa Gold aus Salzburg-Stadt

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