Ausstellung
Spiegeln im Schlosspark Hellbrunn erweitern die Sinne

Dort, wo der Baum beschnitten wurde sind Spiegel angebracht.
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  • Dort, wo der Baum beschnitten wurde sind Spiegel angebracht.
  • Foto: Stadt Salzburg / Alexander Killer
  • hochgeladen von Sabrina Moriggl

Die Ausstellung im Hellbrunner Schlosspark wird um zwei Projekte zeitgenössischer Kunst erweitert.

SALZBURG. Für viele gilt der Hellbrunner Schlosspark als Naherholungsgebiet. Diesen Sommer wird der Schlosspark erneut Ausstellungsort für zeitgenössische Kunst, die man beim Schlendern, täglich von 6.30 – 21 Uhr erleben kann. Zu der Installation „Animitas“ gesellen sich nun Spiegel und der Grundriss eines Festspielhaus-Projekts aus den 1920er Jahren.

Hellbrunn als eine Oase für Geist und Sinne

„Ich hoffe, dass sich möglichst viele Salzburger in diesem Sommer von den diesjährigen Ausstellungen verzaubern lassen und Hellbrunn als das wahrnehmen, was es ist: Eine Oase für Geist und Sinne,“ animiert Bürgermeister-Stellvertreterin Barbara Unterkofler, ressortzuständig für Park und Schloss Hellbrunn.

Spieglein, Spieglein, im Park

"Endlich Unendlich" heißt die Installation von Wolfgang Richter, in der er 1.400 kleine Spiegel an den Bäumen der Lindenallee beim großen Wasserparterre anbrachte. Die Spiegel finden sich an Zweige und Äste, die dem Baumschnitt zum „Opfer“ fielen und symbolisieren einen Neuanfang, in dem sich abhängig vom Standort Äste, Blätter oder Wasser spiegeln. 

Auf den Spuren des Festspielhauses

Architekt Hans Poelzig arbeitete Anfang der 1920er Jahre ein Projekt aus, als Hellbrunn als Standort des Festspielhauses im Gespräch war. Man wollte der Enge der Innenstadt entfliehen. Poelzig ließ sich von der Landschaft, Rokoko, Grotten und dem Steintheater des Schloss Hellbrunn inspirieren und entwarf einen mächtigen Bau. Dieser „Feentempel“ sollte sich vom Hellbrunner Park bis weit in das heutige Tiergartengelände erstrecken. Im Rahmen des Jubiläumsprojektes „Orte für das festliche Spiel“ zeigen Maria Flöckner und Hermann Schnöll vor Ort die Dimensionen des Poelzig-Projektes. Vermessungspflöcken markieren die Flächen und lassen sich von den Besuchern abschreiten. So entstehen die einstigen als Festpielhaus angedachten Räume vor dem geistigen Auge der Spaziergänger.

120 Eisenglöckchen klingen im Wind

Die Installation „Animitas“ des renommierten französischen Künstlers Christian Boltanski ist seit letztem Jahr im „SkupturenPark Hellbrunn“ zu sehen und zu hören und noch bis März 2021 zu sehen.

Klingender Schlosspark

Mehr aus der Stadt liest man >>hier<<

Dort, wo der Baum beschnitten wurde sind Spiegel angebracht.
Die Glöckchen wehen im Wind und geben einen zarten Klang von sich.

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