Traumberuf
Veronika fand als Lehrerin ihre Berufung

Veronika Hirscher studiert in Salzburg und kann es kaum erwartet in ihrem Traumberuf zu arbeiten: Lehrerin.
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Veronika Hirscher studiert Lehramt. Sie fühlt sich zur Lehrerin berufen. Doch sie weiß, wie sich Zweifel anfühlen.

SALZBURG (sm). „Du bist geboren für den Beruf als Lehrerin.“ Dieses Kompliment aus dem Mund einer erfahrenen Lehrerin zu hören, machte die 25-jährige Veronika Hirscher richtig stolz. Eine Lehrerin gab es der Studentin beim letzten Praktikum – an der Schule in Lehen – mit auf den Weg. „Das war mein Highlight, am liebsten wäre ich dort geblieben“, erzählt Veronika mit strahlenden Augen. Bestätigte diese Erfahrung ihre Entscheidung doch noch einmal nachhaltig. Sie wusste, dass sie die richtige Wahl getroffen und als Lehrerin ihre Berufung gefunden hatte.

Zweifel im Studium

Die Bestätigung ihres Gefühls war nicht selbstverständlich, denn Veronika weiß, wie es sich anfühlt, wenn man einen falschen Weg eingeschlagen hat. Sie weiß wie es ist, wenn man zweifelt. Drei Semester lang studierte sie Pflegewissenschaft „Ich hab gemerkt, dass das nicht meins ist und hab gewechselt.“ Diese Entscheidung hat sie bis heute nicht bereut, denn dass es beruflich etwas mit Kindern sein soll, war der aus Eichet stammenden jungen Frau schon immer klar.

Verwurzelt in Salzburg

Die Salzburgerin lebt in Nonntal und liebt die Nähe zur Uni. Veronika ist im achten Semester. Nächstes Jahr schließt sie ihren Master ab. Sie könnte dann bereits als Lehrerin arbeiten und den Master innerhalb von fünf Jahren nachholen, aber Veronika möchte lieber das Studium "richtig" beenden. Alles auf einmal machen und dann ganz Lehrerin sein. Schließlich lerne sie gerne und sei immer gern zur Schule gegangen. Und die Volksschule sei eine besondere Zeit, erzählt die junge Frau, die bei Wind und Wetter in die Uni radelt – selbst in den ersten Januarwochen, als so viel Schnee lag.

Jedes Semester Praktikum

"Ich finde es wichtig, viele Schulen kennenzulernen", sagt Veronika, die jedes Semester ein Praktikum an einer anderen Schule absolvierte. Geduld brauche man im Umgang mit den Kindern sicher. Das Spannende für sie sei, die Schwachen nicht zu über- und die Stärkeren nicht zu unterfordern – diese Schere der beiden Extreme zu schaffen. Das Reizvolle am Beruf des Lehrers sei, den Kindern viel mit auf den Lebensweg mitzugeben. "Man hat ja doch ein starkes Verhältnis zu den Kindern." Dass jedes Kind einzigartig ist, sei für sie etwas Schönes. Der Beruf des Lehrers ist ihr Traum und die dreißig Namen ihrer zukünftigen Schüler werde sie sich leicht merken, denn mit Namen habe sie noch nie ein Problem gehabt.

Am 13. März findet der Tag der offenen Tür in der PH Salzburg statt.

Veronika Hirscher studiert in Salzburg und kann es kaum erwartet in ihrem Traumberuf zu arbeiten: Lehrerin.
Veronika Hirscher liebt die Stadt.

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