Metalkünstler Martin Rehrl
VIDEO - Auftritt für "Mann aus Stahl"

Metallkünstler Martin Rehrl, Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf, Wolfgang Haubenwaller (Casino Salzburg), im Hintergrund „Der Schweigende König“
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  • Metallkünstler Martin Rehrl, Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf, Wolfgang Haubenwaller (Casino Salzburg), im Hintergrund „Der Schweigende König“
  • Foto: Casino Salzburg/Andreas Kolarik
  • hochgeladen von Sabrina Moriggl

Martin Rehrl zeigt in seiner ersten Einzelausstellung, dass er mit seinen Werken aus Stahl hoch hinaus will.

SALZBURG (sm). "Es ist sehr cool – meine erste Einzelausstellung. Die letzten Tage und Nächte waren sehr intensiv", sagt Martin Rehrl bei der Eröffnung der Ausstellung "Next Generation" im Casino Salzburg, die bis 28. November täglich zu sehen ist. Eröffnet wurde die Vernissage von Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf, die sich von Rehrls Enthusiasmus und Energie beeindruckt zeigte. Alle Skulpturen tragen einen lateinischen Namen. "Das passt einfach besser", so Rehrl, der von früh bis in die Nacht Musik hört, während er an den Stahlwesen arbeitet. Von Klassik, Rock, Techno, Reggae bis zu Schlager – quer durch die Bank. "Ich brauch' ein gutes Feeling, muss im Flow sein. Die Musikrichtung selbst beeinflusst die Kunst nicht. Die Musik sorgt dafür, dass ich in einer guten Stimmung bin und motiviert bleibe", erklärt der 1998 geborene.

Perfektion bis zum Schluss

Rehrl arbeitet lange an seinen Werken. Es kommt schon einmal vor, dass ihn ein Detail stört und er kurzfristig erneut Hand anlegt. "Ich bin kein Fan davon, etwas auszustellen, womit ich nicht 100-prozentig zufrieden bin." Seine beste Schaffenszeit ist Sonntagnachmittag bis Montagnacht. "Hier bringe ich am meisten weiter, hab meine Ruhe und genieße die Arbeit und die Werkstatt." Die langen Arbeitszeiten schlagen keineswegs auf Rehrls Gemüt. Er hat laut eigener Aussage gelernt, mit wenig Schlaf auszukommen. Zu den Augenringen gesellt sich Zufriedenheit im Gesicht. "Meine Freunde sagen, man sieht einfach, dass ich glücklich bin. Ich mache das, was ich gerne mache, das merkt man."

Netzwerk Kunsthilfe

Die Kunsthilfe fördert und unterstützt junge Künstler dabei, ihre Talente umzusetzen. Dabei arbeitet die Kunsthilfe mit Wirtschaft und Gesellschaft zusammen. "Wir wollen Menschen verbinden, um wirklich diese kreative Kraft unserer jungen Künstler hier in Salzburg in den Vordergrund zu stellen", sagt Eva Weissenbacher von der Kunsthilfe. Martin Rehrl bewarb sich bei der Kunsthilfe mit einer selbstgebauten Metallschatulle, in der er digitale Unterlagen mittels USB-Stick mitschickte, auf denen er ein Video seiner Arbeiten zeigte und sich vorstellte. "Schon das alleine zeigte das besondere Engagement dieses jungen Künstlers", erklärt Weissenbacher und Rehrl ergänzt: "Wenn man wirklich das macht, was man will und wenn man seine Vision hat und durchsetzen will, mit Ehrgeiz dahinter steht, dann geht es einem auch leicht von der Hand."

Autor:

Sabrina Moriggl aus Salzburg-Stadt

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