Walter Müller - 50 Jahre Schreiben im Kaffeehaus

Walter Müller (links) und die Pfeifndurler Gertrud Pracher, Gabi Baumann und Thomas Schistl.
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  • Walter Müller (links) und die Pfeifndurler Gertrud Pracher, Gabi Baumann und Thomas Schistl.
  • hochgeladen von Claudia Karner

Salzburg. Walter Müller begeht heuer ein ganz besonderes Jubiläum – 50 Jahre Schreiben im Kaffeehaus. Das musste gefeiert werden. Und zwar am vergangenen Mittwoch in seinem Stammcafé, dem „Mozart“, gemeinsam mit dem Trio „Pfeifndurla“ und vielen Fans und Freunden,

Schon während der Mittelschulzeit begann Walter, seine Gedanken im Café aufzuschreiben. Diesem flexiblen Arbeitsplatz („Nicht daheim und doch nicht an der frischen Luft!“) ist der Salzburger Schriftsteller bis heute treu geblieben. Je größer der Trubel um ihn herum, desto besser könne er sich auf das jeweilige Thema konzentrieren, behauptet er.
Und Walter Müller hat ein großes schwärmerisches Herz für alle Kellnerinnen dieser Welt. Manche verewigt er auch in einer Geschichte, wie zum Beispiel Christine aus dem Café Mozart, die ihn - völlig unbeabsichtigt – mit der Wortkreation „Storchenhilfe“ beglückte. Müller gab diese Geschichte am Mittwoch mit vielen anderen Texten und Nonsens-Gedichten im ausverkauften „Mozart“ zum Besten.
Walter Müller hat das Gespür für die kleinen, fast unscheinbaren Alltagsbegegnungen, aus denen er herzerwärmende literarische Miniaturen macht und mit wohldosiertem Humor Loblieder auf alle Brigitten, Mariannen und Imolas, die ihm je einen Kaffee serviert haben, schreibt. Und auf den Herrn Hans vom Café Bazar natürlich auch.
Ein höchst vergnüglicher Abend, zu dem auch die Pfeifndurla, ein musikalisches Trio aus dem Pongau, beitrugen.


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