100-Jahre-Festspiele
Zum Jubiläum der Salzburger Festspiele gibt es im Salzburg Museum eine Landesausstellung

Geben Vorgeschmack: LH Wilfried Haslauer, Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler und Martin Hochleitner (Salzburg Museum).
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  • Geben Vorgeschmack: LH Wilfried Haslauer, Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler und Martin Hochleitner (Salzburg Museum).
  • Foto: SF/Anne Zeuner
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Die Landesausstellung soll an die prägenden Momente aus 100 Jahren Salzburger Festspiele erinnern.

SALZBURG. Ein rotes Kleid, getragen von einer der bekanntesten Operndiven, eine kleine Flöte oder ein Regiebuch von Max Reinhardt: Es war so etwas wie ein kleiner Vorgeschmack auf das, was uns das 100-Jahre-Jubiläum der Salzburger Festspiele im kommenden Jahr bringen wird. Und zwar geballt in einer Landesausstellung im Salzburg Museum.

Landesausstellung mit Rückblick auf die Festspiele

Die Ausstellung – die von 25. April 2020 bis 31. Oktober 2020 stattfinden wird – soll zum Ort der Begegnung mit den Salzburger Festspielen avancieren: Erzählungen, Inszenierungen und Veranstaltungen bieten Raum für Erfahrungen, Teilhabe und für das persönliche Erinnern. "Wir sind optimistisch, dass diese Schau sowohl Salzburgern als auch Gästen aus aller Welt spannende Rückblicke und Ausblicke bieten wird“, betonte Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler.
Zusammen haben Stadt und Land Salzburg finanzielle Mittel in Höhe von 2,1 Millionen aufgestellt.

Vier Kapitel für Landesausstellung

Die Landesausstellung gliedert sich in vier große Kapitel, jedes von ihnen ist einem eigenen Bereich in der Neuen Residenz im Salzburg Museum zugeordnet. In der Säulenhalle gibt eine filmische Dokumentation Einblicke in die Geschichte, ehe es in das "Herzstück der Ausstellung" – so Rabl-Stadler –, nämlich in das Archiv in der Max-Gandolph-Bibliothek geht.

In einer begehbaren Enzyklopädie werden Dokumente und Materialien, Zahlen und Fakten, Klänge und Bilder, Worte und Geschichten sowie Menschen und Entwicklungen der Festspiele versammelt. Beim sogenannten "Dialog" wird man mit Institutionen wie dem Jüdischen Museum Wien, dem Theatermuseum Wien, dem Literaturarchiv Salzburg und den Wiener Philharmonikern zusammenarbeiten.

Kleid von Anna Netrebko aus La Traviata

Das vierte Kapitel der Landesausstellung verwandelt die Kunsthalle des Salzburg Museums in eine Bühne. Sie dient als Aufführungsort und bietet eine Bühne für Festspielgeschichten. Besonders stolz ist Rabl-Stadler auf jene zehn Objekte, die – jedes auf seine Art – Festspielgeschichte geschrieben haben und dem Besucher präsentiert werden. Darunter etwa das rote Kleid, das Anna Netrebko in den 2000er-Jahren für ihre Rolle der Violetta in Giuseppe Verdis "La Traviata" trug und mit dem sie zum Star der Festspiele avancierte, Taminos Zauberflöte aus der Inszenierung von Achim Freyer, das Jedermann-Regiebuch von Max Reinhardt aus den 1920er-Jahren sowie das Kondolenzbuch zum Abschied von Herbert von Karajan 1989.

Ein eigenes Festspielmuseum

Ob die Landesausstellung zu einer Dauerausstellung werden könnte, sprich eine Art Festspielmuseum, wie es Vizebürgermeister Bernhard Auinger nannte? Das sei "aktuell noch kein Thema, da muss es zuerst eine inhaltliche Auseinandersetzung geben", so LH Wilfried Haslauer.

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