Wahlprogramm
Bernhard Auinger und seine SPÖ starten in den Wahlkampf

"Wir haben Salzburg im Herzen" - mit diesem Slogan startet Bernhard Auinger in den Wahlkampf
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  • Foto: SPÖ/Müseler
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SALZBURG (lg). Es geht um viel am zehnten März für die Sozialdemokraten - das spürte man auch beim offiziellen Wahlkampfauftakt in der TriBühne Lehen. Knapp 400 Anhänger - darunter Landesparteichef Walter Steidl, AK-Präsident Peter Eder, Gewerkschafter Gerald Forcher und Altbürgermeister Heinz Schaden - folgten der SPÖ-Einladung in die rote Hochburg Lehen. "Wir haben Salzburg im Herzen" - der Wahlslogan der Roten war dort auf Plakaten und roten Schokotalern zu lesen und zog sich ebenso durch den kurzen Imagefilm. Musiker Stootsie sorgte mit "alten Hadern" a la "Rote Lippen soll man küssen" und "Marmor, Stein und Eisen bricht" für gute Stimmung unter den Parteianhängern.

Roter Bürgermeister und 15 Mandate

"Es geht um sehr viel am zehnten März. Wir wollen den Bürgermeistersessel zurückerobern und stärkste Fraktion bleiben. Wir werden rennen, rennen, rennen", gab Spitzenkandidat Bernhard Auinger die Parole vor. 15 Mandate im Gemeinderat und den roten Bürgermeister will man bei der Wahl erreichen, für den Wahlkampf sind 200.000 Euro budgetiert - inkusive einer allfälligen Stichwahl.
Thematisch wollen sich die Roten auf Wohnen, Verkehr und Soziale Sicherheit konzentrieren, wobei Auinger in seiner Rede klarstellte, dass er "keine Politik von Herbert Kickl und keine mobile Schlägertruppe wie von der FPÖ gefordert in Salzburg wolle."
Mit aktiver Bodenpolitik, bei der die Stadt selbst Grundstücke kauft und diese entwickelt soll an einem Hebel geschraubt werden, um das Wohnen leistbarer zu machen. "In das Grünland werden wir sicher nicht eingreifen, daher wird es ohne Nachverdichtung nicht gehen", so Auinger. Zudem soll es bei großen Wohnbauprojekten zwingend eine Bürgerbeteiligung geben.

Arbeit in den Stadtteilen

Eine bürgerorientierte Stadtteil-Entwicklung sei ein weiteres Ziel der Roten. Die Stadt Heidelberg gelte hier als Vorbild. "Es geht nicht immer nur um den großen Wurf. Bereits kleine Veränderungen können für die Bewohner im jeweiligen Stadtteil eine Erleichterung bringen. Sei es ein Zebrastreifen, eine Begegnungszone oder eine Liegewiese am Lieferinger Badesee."

Als "Gerechtigkeitsfanatiker, der die Menschen mag" bezeichnete AK-Präsident Peter Eder seinen Jugendfreund Auinger in einer kurzen Talkrunde in der TriBühne, Landesparteichef Walter Steidl attestierte ihm ein "Kämpferherz". "Das werde ich auch brauchen. Aber ich bin ein Sportler und habe eine gute Kondition", so Auinger. Bei der letzten Bürgermeisterstichwahl lag Auinger 294 Stimmen hinter Bürgermeister Harald Preuner.

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