Bier, Musi und der Bundeskanzler

Bundeskanzler Werner Faymann beschwor den Kampfgeist der SPÖ. "Die anderen werden sich noch wundern, wie schnell wir uns in Salzburg wieder erholt haben werden."
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  • Bundeskanzler Werner Faymann beschwor den Kampfgeist der SPÖ. "Die anderen werden sich noch wundern, wie schnell wir uns in Salzburg wieder erholt haben werden."
  • hochgeladen von Andreas Farcher

SALZBURG (af). Auf seiner Wahlkampf-Tour durch Österreich legte Bundeskanzler und SPÖ-Chef Werner Faymann heute einen Abstecher im Salzburger Bräustübl ein. Gut 500 – nicht selten geschmückt mit roten Schals, Polos, Kappen und sonstigen Fanartikeln – waren der Einladung zum Kanzler-Frühschoppen gefolgt, um sich auf die kommende Nationalratswahl einstimmen zu lassen.

Viel "Freundschaft" zur Vorbereitung
Während der Kanzler in einem abgelegenen Winkel des Gastgartens noch schnell Interviews für das staatliche Fernsehen gab, gab Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden indes den "Anheizer". Schaden sprach von einer "Kampfansage" an die normalverdienende Bevölkerung, die SPÖ, ihre Freundinnen und Freunde von Salzburg als einem "gallischen Dorf". Nachdem auch AK-Präsident Siegfried Pichler und Salzburgs SPÖ-Chef Walter Steidl das Selbstvertrauen beschworen und sich und der sozialdemokratischen Bewegung Freundschaft bekundet hatten, kam schließlich der Bundeskanzler selbst an die Redner-Reihe.

Kurze Rede, langes Posieren
Faymann hielt – so wie seine Vorredner – seine Ausführungen kurz und Knapp – natürlich nicht ohne das Wesentliche unerwähnt zu lassen: Österreich stehe trotz der Wirtschaftskrise nicht schlecht da, was ein Verdienst der Sozialdemokratie sei. Schwarz-Blau hätte das Land in Zeiten der Hochkonjunktur heruntergewirtschaftet und vor bösen Spekulanten sei man noch immer nicht gefeit.

Mehr Zeit nahm sich der Kanzler hingegen zum Posieren und Händeschütteln – ein Angebot, das an diesem Vormittag nur allzu gerne wahrgenommen wurde.

Die große Abwesende

Eine fehlte jedoch beim Kanzlerbesuch in Salzburg: Die ehemalige Landeshauptfrau und Salzburger SPÖ-Chefin Gabi Burgstaller. "Gabi wäre sehr gerne gekommen", erklärte ihr Nachfolger Walter Steidl. "Aber sie feiert heute den zehnten Hochzeitstag und verbringt diesen mit ihrem Toni."

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