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Die ganze Stadt soll Bühne sein - oder doch nicht?

Stadtblatt-Redakteurin Lisa Gold
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Die Einigkeit währte nicht lange: Was bei den Budgetverhandlungen im Dezember noch beschlossen wurde, sorgte im jüngsten Kulturausschuss für erhitzte Gemüter unter den Fraktionen. Stein des Anstoßes waren 30.000 Euro Förderung für ein Musikfestival. Diese sollte nun auf Wunsch der ÖVP verringert werden, weil auch die stadteigene Tourismusgesellschaft (TSG) etwas beisteuert.

An sich kein Novum – die TSG unterstützte bereits die Salzburger Festspiele oder den Tennis-Daviscup. Nun aber soll Schluss mit den "versteckten Doppelförderungen" sein, wie es ÖVP-Klubobmann Christoph Fuchs bezeichnet. Dagegen ist grundsätzlich nichts einzuwenden: Dinge neu zu ordnen ist durchaus legitim.
Aber das sollte nicht auf dem Rücken der Kultur passieren. In dem Fall würde es das "Take the A-Train"-Festival in der Elisabeth-Vorstadt treffen.

Ein Stadtteil, der ohnehin nicht mit reichhaltigen Kulturangeboten gesegnet ist. Salzburg feiert heuer das 100-Jahre-Jubiläum der Festspiele – diese hat Festspielgründer Max Reinhardt mit seiner Vision "Die ganze Stadt soll Bühne sein" einst initiiert. Es wäre schade, wenn man sich just im Jubiläumsjahr von dieser Vision abwenden würde.

Mehr zu der hitzigen Debatte im Kulturausschuss lesen Sie HIER

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Lisa Gold aus Salzburg-Stadt

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