Ein Award für gelebte Sozialpartnerschaft

Salzburgs neuer ÖGB-Landesvorsitzender Bgm. Peter Eder.
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Sie sind gerade mit 96,7 Prozent der Delegiertenstimmen zum neuen Salzburger ÖGB-Landesvorsitzenden gewählt. Was werden Sie anders machen?
PETER EDER: Ich möchte den ÖGB in Salzburg noch breiter aufstellen. Jetzt lebt er von seinen Mitgliedern und den Betriebsräten. Gerade letztere werden von manchen Arbeitgebern immer noch als Feind im eigenen Unternehmen betrachtet – und das möchte ich ändern.

Wie wollen Sie das angehen?
PETER EDER:
Ich möchte die Akzeptanz von Betriebsräten bei den Arbeitnehmern selbst stärken und gleichzeitig den ÖGB und Betriebsräte als Partner von Arbeitgebern in den Unternehmen installieren. Natürlich bedeuten Betriebsräte für ein Unternehmen auch gelebte Sozialpartnerschaft – aber ich sage immer: Ein Scheitl alleine brennt nicht, und es geht nur Miteinander. Ein sehr gutes Beispiel ist das Dentalwerk W&H in meiner Gemeinde Bürmoos. Dort gibt es Betriebsräte – und das Unternehmen ist weltweit erfolgreich am Markt.

Das wird anderen aber noch nicht die Angst vor einem Betriebsrat im eigenen Unternehmen nehmen.
PETER EDER:
Ich will an dem Image der Betriebsräte arbeiten. Dabei wird es auch darum gehen, nicht immer nur über negative Beispiele zu schimpfen, sondern auch einmal ganz bewusst positive hervorzuholen. Vielleicht brauchen wir einen Award – ähnlich wie den Regionalitätspreis der Bezirksblätter – eine Auszeichnung für gelebte, tolle Sozialpartnerschaft.

Salzburgs neuer ÖGB-Landesvorsitzender Bgm. Peter Eder.
Salzburgs neuer ÖGB-Landesvorsitzender Bgm. Peter Eder.

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