Hitzige Diskussionen um die Biennale 2013

„Unverständlich und unbegründet“ nennen Bürgermeister Heinz Schaden und Johannes Honsig-Erlenburg die Kritik an der Biennale.
  • „Unverständlich und unbegründet“ nennen Bürgermeister Heinz Schaden und Johannes Honsig-Erlenburg die Kritik an der Biennale.
  • hochgeladen von Andreas Farcher

SALZBURG (af). 2013 findet die Salzburg-Biennale zum dritten Mal statt. Trotz der deutlichen Kritik des Salzburger Kontrollamts und heftiger Proteste von ÖVP und FPÖ stehen sowohl die Stadt als auch der Altstadtverein weiter zu dem zeitgenössischen Festival.

„Falsches Kulturverständnis“

Für Bürgermeister Heinz Schaden zeugt vor allem die ÖVP-Kritik von „einem falschen Kulturverständnis“. Künstlerisch seien die letzten beiden Biennalen ein Erfolg gewesen, „auch wenn das Angebotene vielleicht nicht so mehrheitsgerecht war.“

Kontrollamt mit Sinnfrage

Das Kontrollamt nahm Schaden indes ausdrücklich von seiner Kritik aus. Dieses hatte in seinem letzten Bericht zur Biennale die Empfehlung abgegeben: „Angesichts des geringen Publikumsinteresses (nur 2.138 zahlende Besucher, Anm.)sollte sich der Verein grundsätzlich überlegen, ob und wie das Festival in Zukunft ausgerichtet werden soll.“

Die Salzburg-Biennale:

Die Salzburg Biennale ist ein Festival für neue Musik und moderne Kunst. Kommenden März wird sie zum dritten Mal stattfinden, allerdings in verkleinerter Form. Infos zum Programm gibt es unter www.salzburgbiennale.at.

Ihre Gegner:
Vor allem Volkspartei und Freiheitliche sind strikt gegen weitere Subventionen für die Biennale. Auch das Kontrollamt sieht das geringe Publikumsinteresse und die vergleichsweise hohen Fördermittel kritisch.

Ihre Befürworter:

Für Bürgermeister Heinz Schaden (SPÖ), die Stiftung Mozarteum, und auch für den Altstadtverband steht die Salzburg Biennale als moderne künstlerische Visitenkarte für Salzburg weiter außer Streit.

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