In Salzburg trifft sich Europas Politik-Spitze

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron mit LH Wilfried Haslauer.
  • Frankreichs Präsident Emmanuel Macron mit LH Wilfried Haslauer.
  • Foto: Neumayr
  • hochgeladen von Lisa Gold

SALZBURG (lg). Im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft Österreichs werden am 20. September europäische Staats- und Regierungschefs nach Salzburg kommen. Landeshauptmann Wilfried Haslauer hatte Bundeskanzler Sebastian Kurz bei den Planungen Salzburg als zentralen Veranstaltungsort angeboten. Österreich übernimmt die EU-Ratspräsidentschaft mit 1. Juli 2018 von Bulgarien.

Infrastruktur und Ambiente

"Mit dem Kongresshaus, den Festspielhäusern und unserer Stadt wird dieses Treffen im Herzen der EU ein Meilenstein der österreichischen Präsidentschaft sein“, betont Haslauer und führt weiter aus: "Wir haben in der Vergangenheit schon öfter gezeigt, dass Salzburg ein sehr guter Boden für hochrangige politische Gespräche ist. Unser Land zeichnet sich durch die Gastfreundschaft, den weltweit herausragenden kulturellen Ruf und seine Infrastruktur aus. Teilnehmer schätzen in Salzburg vor allem die kurzen Wege und das einzigartige Ambiente." Die politischen Themen für das Gipfeltreffen werden sich noch abzeichnen.

Brexit und EU-Budget

Derzeit werden vor allem der britische EU-Austritt (Brexit) oder das neue EU-Budget diskutiert. Bei einem Treffen dieser Größe wird die aktuelle weltpolitische Lage ebenfalls im Vordergrund der Gespräche stehen. Salzburg habe bereits Erfahrungen, was die Gastgeberfunktion bei einer EU-Ratspräsidentschaft betrifft: Bei der ersten EU-Ratspräsidentschaft 1998 war Salzburg bereits Schauplatz eines informellen Außenministertreffens. Im Jänner 2006 versammelten sich namhafte Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kultur aus ganz Europa während der zweiten österreichischen EU-Vorsitzführung bei der EU-Konferenz "The Sound of Europe" sowie im März die EU-Außenminister. Zuletzt fand im August 2017 ein Sozialgipfel in Salzburg statt, zu dem der französische Präsident Emmanuel Macron anreiste. Nach Österreich wird mit 1. Jänner 2019 Rumänien den Vorsitz antreten.

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