Gegen Gewalt an Frauen
Junge Linke fordern mehr Schutz und weniger Show

Die Junge Linke Salzburg setzen ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen.
  • Die Junge Linke Salzburg setzen ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen.
  • Foto: Junge Linke Salzburg
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Anlässlich des internationale Tags gegen Gewalt an Frauen (25. November) fordert die Junge Linke mehr Geld für Gewaltprävention und Opferschutz.

SALZBURG. Mit einer Aktion kritisieren die Junge Linke Salzburg den fehlenden Schutz von Frauen. Mit Schildern machten sie in Elisabeth-Vorstadt darauf aufmerksam, wie wenig Geld die Regierung für Gewaltprävention und Opferschutz in die Hand nimmt und stellte dem gegenüber, wie viel die Regierung für Eigenwerbung ausgibt. Etwa. 200.000 Euro soll laut Junge Linke Salzburg die Bundesregierung für Werbung in eigener Sache ausgeben. Das Frauenbudget soll jedoch nur 107.534 Euro pro Tag betragen haben. Die Jungen Linken wollen damit Politiker auffordern, Frauen effektiv vor Gewalt zu schützen.

Mehr Femizide in Österreich

In kaum einem anderen Land der EU gäbe es im Verhältnis so viele Frauenmorde, wie in Österreich. "Anstatt Frauen zu schützen, macht die Regierung lieber Werbung für sich selbst - das ist ein Skandal!", zeigt sich Miriam Nichtl (25), Mitglied der Junge Linke Salzburg entrüstet.

"Menschen, die ich am meisten liebe, schlage ich"

Zusammen mit anderen Aktivisten der Jungen Linken Salzburg fordert auch Nichtl den Ausbau von Frauenhäusern im gesamten Bundesland sowie mehr Geld für Beratungsstellen, bei denen neben von Gewalt betroffene Frauen auch Männer beraten werden sollen, um zukünftige Gewalttaten zu verhindern.

"Jede Frau verdient ein Zuhause, in dem sie ohne Angst leben kann" Miriam Nichtl

Hilfe bei Gewalt

Frauen, die von Gewalt betroffen sind, können sich rund um die Uhr, kostenlos und anonym bei der österreichischen Frauenhelpline helfen lassen und dort anrufen. Die Nummer ist 0800 222 555. Das Gewaltschutzzentrum Salzburg bietet rechtliche Beratung unter der Nummer 0662 870 100 an.

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