Kürzungen nicht zur Maxime machen

Lisa Gold, Redakteurin Stadtblatt Salzburg
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Wie eine Sonde nimmt die Armutskonferenz die Sozialpolitik der Salzburger Landesregierung unter die Lupe, um auf Mängel, aber auch auf Verbesserungen hinzuweisen. Die achte Auflage, an der rund 30 Sozialeinrichtungen mitgearbeitet haben, stellt der hiesigen Politik ein durchwachsenes Zeugnis aus. Das Bemühen sei gegeben, muss aber intensiviert werden. Aufholbedarf gibt es vor allem im Bereich der Pflege; die demographische Entwicklung lässt es nicht länger zu, die Augen zu verschließen. Die Aussage "Pflegekräfteausbildung vorantreiben" muss vom gern zitierten Schlagwort wegkommen und kräftig in die Umsetzungsphase gehievt werden. Dazu müssen eben auch entsprechende finanzielle Mittel in die Hand genommen werden. Dieses Signal senden die Sozialeinrichtungen vor allem in Richtung neue Regierung, die am 22. April gewählt wird. Wie auch immer diese aussehen wird, es darf nicht alles dem Dogma des Schuldenabbaus untergeordnet werden. Kürzungen im Sozialbereich, wie sie die Bundesregierung teils vormacht, dürfen in Salzburg nicht zur Maxime werden.

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