Finanzieller Engpass
Stadt Salzburg schnürt Hilfspaket für die Sportvereine

Ein Unterstützungspaket soll die Vereine nun finanziell auffangen, wie der für Sport zuständige Vizebürgermeister Bernhard Auinger betont.
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Auch das Land Salzburg verspricht Unterstützung für Sportvereine und stellt eine Million Euro in Aussicht.

SALZBURG. Fehlende Einnahmen durch Heimspiele, Rückgang von Sponsorengeldern und die Absage von Veranstaltungen – wie viele andere Branchen sind auch Salzburgs Sportvereine vom aktuellen Stillstand stark betroffen. Ein Unterstützungspaket soll die Vereine nun finanziell auffangen, wie der für Sport zuständige Vizebürgermeister Bernhard Auinger (SPÖ) betont.

200.000 Euro als Sofortmaßnahme für Sportvereine

In einem ersten Schritt habe man 86 Sportvereine der Stadt angeschrieben und innerhalb einer Woche 80 Rückmeldungen bekommen. "Viele zeigen sich kämpferisch und hoffen auf einen Normalbetrieb im Sommer. Uns ist es wichtig, jetzt niemanden im Regen stehen zu lassen", so Auinger. Im Sportressort wurde ein Unterstützungspaket geschnürt, das unbürokratische und rasche Hilfe leisten soll und vorerst drei Maßnahmen umfasst: 200.000 Euro werden aus dem Sportressort als Sofortmaßnahme zur Verfügung gestellt. "Wir werden uns jeden Verein einzeln anschauen und dann rasch helfen", ergänzt der rote Vize.

Hinzu kommen 350.000 Euro an Jahres- und Nachwuchsförderung, die wie geplant ausbezahlt werden. Damit die Vereine liquide bleiben, stehen 147.000 Euro an Betriebskostenförderung für das zweite Quartal zur Verfügung. Die Auszahlung der Gelder könnte laut Auinger noch im April erfolgen.

Land Salzburg stellt eine Million auf

Auch das Land stellt eine Soforthilfe in Höhe von einer Million Euro in Aussicht. Darüber hinaus könne im Bedarfsfall noch nachgebessert und die Summe erhöht werden, heißt es aus dem Büro von Sportlandesrat Stefan Schnöll (ÖVP). Derzeit werde von den drei Dachverbänden ASKÖ, ASVÖ und Sportunion eine Erhebung bei allen Vereinen im Bundesland durchgeführt, die Ergebnisse werden dem Landessportbüro gemeldet. Das Landessportbüro selbst wird in einem zweiten Schritt die einzelnen Fachverbände anschreiben.

Noch im Laufe dieser Woche sollen Richtlinien zur Verteilung der Hilfsgelder erstellt werden. "Wir wollen möglichst treffsicher sein und uns anschauen, wer durch die derzeitige Situation massive Verluste hat. Wir wollen niemanden im Regen stehen lassen", heißt es aus dem Büro von Stefan Schnöll.

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