Preuschenpark
Unmut der Anrainer über Risiko-Kreuzung

Gemeinderat Kay-Michael Dankl (r.) mit den Anrainern Anna und Mathias Grienberger und ihren Söhnen Noah und Aaron.
  • Gemeinderat Kay-Michael Dankl (r.) mit den Anrainern Anna und Mathias Grienberger und ihren Söhnen Noah und Aaron.
  • Foto: Sarah Pansy
  • hochgeladen von Lisa Gold

In Parsch fordern Anrainer mehr Sicherheit an einer Kreuzung, die von vielen Kindern frequentiert wird.

SALZBURG. Eine unübersichtliche Kreuzung am südlichen Ende des Preuschenparks im Stadtteil Parsch sorgt für viel Ärger bei den Anrainern. Es komme dort regelmäßig zu gefährlichen Situationen, nicht zuletzt deswegen, weil die Kreuzung ein viel genutzter Knotenpunkt für Fußgänger, Rad- und Autofahrer ist.

Gefahrenstelle für Schulkinder

Konkret geht es um den Bereich, in dem die Josef-Messner-Straße, die Dr.-Petter-Straße und die Apothekerstraße aufeinandertreffen. "Hier führen die Wege zum Kindergarten, zur S-Bahn-Haltestelle Parsch, in den Preuschenpark und zur Volksschule Abfalter zusammen. Besonders für Kinder ist die Kreuzung eine Gefahrenstelle", betont der KPÖ-Plus-Gemeinderat Kay-Michael Dankl. Er sei durch besorgte Anrainer auf die Risikostelle aufmerksam geworden und habe bereits im Juli per Antrag an die Stadtregierung gefordert, diese Stelle zu entschärfen. Bis dato sei jedoch nichts geschehen.

Besorgte Anrainer-Familie

"Die unübersichtliche Stelle ist für alle Beteiligten stressig, für Kinder, besorgte Eltern und Autofahrer. Leider kam es, wie Augenzeugen mir berichteten, erst Mitte September zu einem Unfall, bei dem eine ältere Frau im Kreuzungsbereich von einem Auto angefahren wurde", so Dankl. Die Anrainer selbst hätten viele Ideen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. "Das reicht von einem Zebrastreifen und einer Tempo-Schwelle bis hin zu Blumentrögen, um wildes Parken in der Kreuzung zu stoppen", führt der Gemeinderat aus.

Die Familie Grienberger gehört zu den betroffenen Anrainern. Die Eltern Anna und Mathias leben mit ihren kleinen Söhnen Noah und Aaron in Parsch und wissen um die Gefahrenstelle. "Als Mutter bin ich sehr besorgt. Der Kreuzungsbereich ist unübersichtlich und ungesichert. Kein Zebrastreifen, kein Lichtsignal, nichts, was die Autofahrer darauf aufmerksam macht, dass es sich hier um einen sehr frequentierten Bereich handelt, an dem auch viele Kinder unterwegs sind. Es ist immer wieder zu beobachten, dass die Autos mit hoher Geschwindigkeit über die Kreuzung fahren", erklärt Anna Grienberger gegenüber dem Stadtblatt.

Autos verstellen die Sicht

Hinzu komme, dass vor allem der Ausgang des Parks in Richtung S-Bahn-Station unübersichtlich und die Sicht durch parkende Autos oftmals verstellt sei. "Es sind so viele Kinder unterwegs, sei es auf dem Weg in die Schule oder in den Park. Es muss etwas geschehen, um diese gefährliche Kreuzung sicherer zu gestalten. Ein Zebrastreifen wäre ein erster wichtiger Schritt, man muss sich aber auch die Situation mit den parkenden Autos anschauen, ob man hier nicht ein freieres Sichtfeld schaffen könnte", erklärt Anna Grienberger.

Dankl selbst will die Stadtregierung erneut auffordern, aktiv zu werden. "Im Herbst kommt hinzu, dass es in der Früh und am Nachmittag generell mehr Dunkelheit gibt, das schränkt die Sicht noch einmal ein. Es muss rasch gehandelt werden", sagt Dankl.

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