Stille Örtchen
Wo es in der Stadt an öffentlichen Toiletten mangelt

Kay-Michael Dankl, KPÖ-Plus Gemeinderat, startete die Stille-Örtchen-Umfrage in Salzburg. jetzt liegen die Ergebnisse vor.
  • Kay-Michael Dankl, KPÖ-Plus Gemeinderat, startete die Stille-Örtchen-Umfrage in Salzburg. jetzt liegen die Ergebnisse vor.
  • Foto: Sarah Pansy
  • hochgeladen von Lisa Gold

An der von KPÖ-Plus-Gemeinderat Kay-Michael Dankl initiierten "Stille-Örtchen"-Umfrage nahmen 330 Salzburger teil.

SALZBURG. Salzach-Ufer, Linzergasse, Mönchs- und Kapuzinerberg, Parks und Spielplätze – an diesen Orten fehlt es laut dem Ergebnis der "Stille-Örtchen"-Umfrage den Salzburgern am meisten an öffentlichen WC-Anlagen. Hinzu kämen von Touristen weniger frequentierte Wege in den Stadtteilen abseits der Innenstadt.

Längere Öffnungszeiten gefordert

Teilgenommen haben an der von KPÖ-Plus-Gemeinderat Kay-Michael Dankl initiierten Umfrage 330 Salzburger (Zeitraum 20. April bis 14. Mai 2021).

"Bei Spaziergängen, beim Spielen im Park oder unterwegs in der Stadt: Oft ist weit und breit kein öffentliches WC zu finden. Viele Salzburger nannten zudem die knappen Öffnungszeiten als Problem. Die meisten WCs werden am Abend zu früh abgesperrt, zum Beispiel beim Kommunalfriedhof und im Kurgarten“, nennt Dankl zentrale Ergebnisse der Umfrage.

In den Winter- und Frühlingsmonaten seien viele Toilettenanlagen überhaupt gänzlich geschlossen, obwohl viele Menschen zum Spazieren unterwegs seien, erklärt Dankl.

Neben mehr WCs bräuchte es für für den Großteil der Umfrage-Teilnehmer auch eine bessere Beschilderung und Information, wo die öffentlichen WCs zu finden sind. Durch Lockdowns und die coronabedingt geschlossenen Lokale ist es für mehr als drei Viertel der Befragten noch schwieriger geworden, im Bedarfsfall ein WC zu finden.

Eventuell Aufwandsentschädigung?

Hier möchte Dankl jetzt ansetzen und schlägt neben dem Ausbau von öffentlichen WCs auch eine Kooperation mit Lokalen vor. "Entlang der Salzach, bei Spielplätzen und Parks – wie in Itzling neben der Kirchenstraße – braucht es dringend öffentliche WCs.

Anderswo könnte die Stadt als Sofort-Maßnahme auch mit Gastronomen und Geschäftsinhabern kooperieren, damit diese ihre Toiletten öffentlich zur Verfügung stellen. Im Gegenzug könnten sie eine Aufwandsentschädigung bekommen“, schlägt Dankl vor und verweist auf das Modell der "Netten Toiletten", das in Deutschland über 200 Städte und Gemeinden umgesetzt haben. Der KPÖ-Plus-Gemeinderat will jetzt die Ergebnisse der Umfrage mit den zuständigen Mitgliedern in der Stadtregierung diskutieren.

Einen Bericht zur Neugestaltung des Rudolfskais findet ihr hier
Mehr zu den verlängerten Öffnungszeiten in den Freibädern könnt ihr hier lesen

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