trans* und Psychotherapie
Transsexualität/Transidentität einfach erklärt Teil 1

Transmenschen fühlen sich dem anderen Geschlecht angehörig. Viele von ihnen möchten sich durch hormonelle Behandlung und chirurgische Maßnahmen körperlich an das Gegengeschlecht angleichen und in der Rolle des anderen Geschlechts leben. Allerdings gibt es auch viele Transmenschen, die weder hormonelle noch chirurgische Maßnahmen wollen. Bedauerlicherweise gilt Transsexualität offiziell noch immer als eine psychische Erkrankung. Das wird sich in Zukunft ändern.
Es gibt keine „typischen“ Transmenschen, weil jeder transidente Mensch über eine individuelle Lebensgeschichte und Persönlichkeit verfügt.
Auch immer mehr Kinder und Jugendliche teilen ihren Eltern mit, transident zu sein, vor allem dann, wenn sie aus offenen, gut aufgeklärten Familien stammen. Diese Kinder haben es viel leichter als jene, die aus konservativen Familien kommen. Letztere verdrängen ihre Transidentität oft bis weit ins Erwachsenenalter und leiden dann mitunter unter schweren psychischen Beschwerden (Ängste, Depressionen etc.).
Alle ExpertInnen sind sich einig: Transsexualität hat nichts mit einer psychischen Erkrankung zu tun. In Österreich dürfen Transmenschen heute auch ohne körperliche Behandlungen (wie Hormone, Operationen) ihren Personenstand ändern. Dazu sind allerdings psychologische Begutachtungen nötig, was viele transsexuelle Menschen als Bevormundung empfinden, weil sie selbst darüber entscheiden möchten, wie sie leben.
Transidentität tritt nicht nur bei uns auf, sondern es gab sie zu allen Zeiten und in allen Kulturen. In Asien und bei den Indianern in Nordamerika gibt es Menschen, die in der Rolle des anderen Geschlechts leben und häufig einen hohen sozialen Status haben.

Autor: Florian Friedrich
Psychotherapeut in Ausbildung unter Supervision (Existenzanalyse)

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