Salzburgs Karateka kämpfen sich zur internationalen Spitze durch

Österreichische Delegation am 26. Internationalen Kyu Turnier
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Straßwalchen – die heurigen internationalen Vergleichskämpfe im traditionellen Shotokan Karate-Do boten dem Publikum mitreißende Kämpfe mit allen Facetten der japanischen Kampfkunst. Knapp 150 Starter aus den Nationen Deutschland, Schweiz, Ungarn, Slowenien und Österreich gingen am vergangenen Samstag beim 26. Internationalen Kyu-Turnier und am Sonntag beim 5. Kawasoe shihan Memorial Cup an den Start.

Am Samstag zeigte der Nachwuchs bis inklusive Braungurt sein Können – die Teilnehmer des SKIAF Landesverbands Salzburg konnten große Erfolge verbuchen und sich bis zur Spitze durchkämpfen. Sechs Medaillen holten die Nachwuchs-Karateka aus den Vereinen Bushido Henndorf und Gogyogen Straßwalchen nach Hause. Selbst bei den Jüngsten war Salzburg vorn dabei: der Straßwalchner Berer Clemens erkämpfte sich die Silbermedaille in der Kategorie Kata Einzel Knaben bis Grüngurt und bis 14 Jahre. Bei den erfahreneren Kämpfern unter 14 Jahre wurden die ersten beiden Plätze von den Brüdern Bojan (Gold) und Daniel (Silber), beide vom Dojo Bushido Henndorf, belegt. Auch in den jeweiligen Damen und Herren Bewerben konnte Henndorf glänzen: Leon Nussbaumer erlangte den zweiten Platz in Kata Herren; Lisa Gawes holte sich den Sieg in der Damen Kategorie. Im Freikampf zeigte Kaya Delal aus Straßwalchen ihr Können und schloss den Turniertag mit Platz Zwei vor Deutschland ab.

Salzburgs Nationalteammitglieder an internationaler Spitze

Die Kategorien des zweiten Turniertages wurden ausschließlich von Startern der Nationalteams aus den verschiedenen Ländern beschickt. Dabei gingen Braun- und Schwarzgurt an den Start und sorgten für beeindruckende Leistungen auf höchstem Niveau. Allen voran verteidigte Vera Paar (Henndorf) ihren Platz an der Spitze in Kata Einzel Damen und holte erneut den Sieg. In den Kata Mannschafts-Bewerben konnte ihr Bruder, Armin Paar (ebenfalls Henndorf) mit seiner Mannschaft mit Axmann und Magerle, die Silbermedaille hinter der Schweizer Mannschaft erlangen; Platz Drei ging an die Damen mit Paar, Rainer und Gawes.
Den Abschluss brachten spannende Freikämpfe, bei denen traditionelles Shotokan Karate-Do hoch geschrieben wurde: ohne Faustschoner wurde dem Publikum höchste Kraft, Schnelligkeit und ebenso Kontrolle der Techniken geboten. Nach gänzlich verletzungsfreien Kämpfen erzielte das österreichische Herren-Team mit Paar, Magerle und Schnitzinger Platz Drei hinter Deutschland und der Schweiz.

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