Eine Bank der anderen Art

Die "Bank für Gemeinwohl" startet nun auch in Salzburg durch. Bei einem Vortrag mit Diskussion im Hotel Pitter können sich Interessierte am 29. Oktober um 18.30 Uhr bei einem Vortrag von Genossenschaftsvorständin Christine Tschütscher sowie bei Sabine Lehner, der Leiterin der Salzburger Regionalgruppe, über das Projekt informieren.

15 Millionen Euro-Crowdfunding-Projekt

Anders als bei herkömmlichen Banken wird das Unternehmen nicht großen Finanziers, sondern jedem Österreicher, jeder Österreicherin "gehören", der bzw. die sich daran beteiligt. Im September erreichten die Initiatoren – Tschütscher und ihr Kollege Robert Moser sowie ein fünfköpfiger Vorstand rund um Attac-Gründer und Gemeinwohl-Initiator Christian Felber – die erste Million von 15 angestrebten Millionen an Eigenkapital. Bis Jahresende will man mit sechs Millionen Euro der Banklizensierungsprozess bei der österreichischen Finanzmarktaufsicht starten. Bis Anfang 2017 sollen dann rund 40.000 Genossenschafter die 15 Millionen Euro Eigenkapital eingebracht haben. Ab dem Zeitpunkt kann die Bank für Gemeinwohl ihre Geschäfte aufnehmen.

Ziel der Bank soll nicht die Gewinnmaximierung sein, sondern die "Maximierung des Gemeinwohls". Die Bank werde nicht spekulativ agiern und Geld aus Geld schröpfen, sondern mit Krediten zu marktüblichen Konditionen in erster Linie die gemeinwohlorientierte Realwirtschaft fördern.

Erwin Thoma und Editta Braun sind Unterstützer

Prominente Unterstützer aus Salzburg sind etwa der Goldegger Holzunternehmer Erwin Thoma oder die Salzburger Choreographin Editta Braun. "In einem Produktionsbetrieb mit hohem Lager- und Investitionserfordernis erleben wir tagtäglich die Wichtigkeit einer Gemeinwohlbank. Aus diesem Grund unterstütze ich diesen Versuch", so Thoma in einem Statemant auf www.mitgruenden.at. Ebendort erklärt auch Editta Braun, warum sie das Projekt unterstützt: "Gegen den Strom zu schwimmen ist mittlerweile Überlebensstrategie. Nur zu reden, das reicht definitiv nicht. Ich scharre schon vor Ungeduld, warte auf eine Bank, die nicht auf Profitmaximierung basiert."

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