"Lehre statt Leere": Neue Fachkräfte braucht das Land

Für den Lehrabschluss ist es nie zu spät: Ziel ist, die Schul- und Ausbildungsabbruchrate von Jugendlichen zu reduzieren.
  • Für den Lehrabschluss ist es nie zu spät: Ziel ist, die Schul- und Ausbildungsabbruchrate von Jugendlichen zu reduzieren.
  • Foto: Neumayr/Leo
  • hochgeladen von Angelika Pehab

SALZBURG (ap). Weniger Schul- und Ausbildungsabbrüche – das ist das Ziel der neuen Initiative Lehrabschluss_plus. Diese unterstützt Jugendliche und junge Erwachsene, die zwar die Lehre abgeschlossen haben, aber noch nicht zur Prüfung angetreten sind oder diese nicht bestanden haben, auf dem Weg zu einer positiven Lehrabschlussprüfung. Voraussetzung ist, dass sich der Hauptwohnsitz oder die Arbeitsstätte in Salzburg befinden und das Lehrzeitende nicht länger als 48 Monate zurück liegt.

Lehre in Zahlen

Diese Initiative des Landes Salzburg in Kooperation mit Wirtschaftskammer, Arbeiterkammer, ibis acam sowie dem Programm "Lehre statt Leere" richtet sich jährlich an rund 200 Personen in Salzburg. Laut Statistik der Wirtschaftskammer Österreich haben im Jahr 2015 in Salzburg 2.616 Lehrlinge in Ausbildungsbetrieben ihre Lehre abgeschlossen. Davon haben bis Ende 2016 92,4 Prozent eine positive Lehrabschlussprüfung abgelegt. Damit liegt Salzburg über dem Österreich-Durchschnitt (91,4 Prozent). Im Bundesländerranking steht Salzburg an dritter Stelle und zwar nach der Steiermark (94,1 Prozent) und Oberösterreich (92,6 Prozent). 4,4 Prozent der Angetretenen sind bei der Prüfung durchgefallen und haben auch bis Ende 2016 keine positive Wiederholungsprüfung abgelegt, weitere 3,2 Prozent haben zwar eine abgeschlossene Lehre, sind aber nicht zur Prüfung angetreten.

Mehr Informationen unter www.salzburg.gv.at/lehrabschlussplus.

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