Equal Pay Day
VIDEO - Starke Frauen im Fokus der Schloss-Besucher

Frauenbeauftragte Alexandra Schmidt vor der Ausstellung im Schloss Mirabell. "Starke Frauen" läuft noch bis 8. November.
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  • Frauenbeauftragte Alexandra Schmidt vor der Ausstellung im Schloss Mirabell. "Starke Frauen" läuft noch bis 8. November.
  • Foto: Stadt/A. Killer
  • hochgeladen von Sabrina Moriggl

16 Frauen wurden in Bild und Wort erfasst, um mehr Gleichheit zwischen den Geschlechtern zu fordern.

SALZBURG (sm). Zwischen Innenhof des Schlosses Mirabell und dem Mirabellgarten liegt die Wolf-Dietrich-Halle, deren Wände derzeit großformatige Bilder unterschiedlicher Frauen schmücken. Sie zeigen fast ausschließlich Salzburger Frauen, die allen Widerständen zum Trotz viel erreicht haben. Sie dienen als Vorbild und sollen andere Frauen motivieren, für sich und ihre Rechte einzutreten. "Wir haben uns überlegt, wer starke Frauen verkörpert", sagt Frauenbeauftragte Alexandra Schmidt: "Unsere Botschaft zum Equal Pay Day ist, wie toll diese Frauen trotz aller Widerstände ihr Leben meistern. Deshalb wollten wir sie vor den Vorhang holen."

Frauen verdienen weniger

Noch immer verdienen Frauen weniger als Männer. Der Einkommensunterschied zwischen Männern und Frauen beträgt in der Stadt Salzburg 19,5 Prozent.

"Männer sollten ihre Geschlechterrollen hinterfragen.

Insgesamt sind wir alle gefragt, zu reflektieren: Was tun wir und für wen tun wir es? Es kann nicht sein, dass Frauen den ganzen Nachteil einer verkürzten Arbeitszeit ausfassen und dann in der Pension in die Armutsgefährdung fallen", so Schmidt. "Wir kämpfen auf der gesellschaftspolitischen Ebene gegen diese Einkommensungleichheit." Der Soziologe und Künstler Rochus Gratzfeld fotografierte die Frauen dort, wo sie wollten. Die Ausstellung ist gratis und ganztags barrierefrei zugänglich. Sie läuft noch bis zum 8. November. Auf Anfrage werden Führungen für Schulklassen angeboten.

"Equal Pay Day" in Salzburg

Das ist jener Tag, an dem Vollzeit arbeitende Männer bereits das Jahreseinkommen von Vollzeit arbeitenden Frauen erreicht haben. In Tage umgerechnet bedeutet das, dass Frauen für dasselbe Einkommen im Schnitt 73 Tage länger arbeiten müssen. Deshalb wurden auch heuer wieder Taschentuchboxen verteilt mit der Aufschrift: "Es ist zum Heulen".

Frauenbeauftragte Alexandra Schmidt vor der Ausstellung im Schloss Mirabell. "Starke Frauen" läuft noch bis 8. November.

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