22.06.2017, 16:34 Uhr

Krankenversicherungsleistungen werden angeglichen

Andreas Huss, Obmann der SGKK, befürwortet die Angleichung der Leistungen. (Foto: Angelika Pehab)

"Alle zahlen das Gleiche und sollen dafür auch gleiche Leistungen erhalten", so SGKK-Chef Huss.

SALZBURG (ap). Die großen Bereiche der Krankenversicherung wie Spitalsaufenthalte oder Medikamente sind in ganz Österreich einheitlich. Bei kleinen Themen gab es aber Unterschiede – von der Rollstuhlversorgung über die Anzahl der Blutzuckerstreifen bis zur Zeckenschutzimpfung waren die Regelungen für Versicherte bisher verschieden.

"Das versteht keiner"

„Diese Unterschiede versteht niemand und ich verstehe sie auch nicht“, sagt SGKK- Obmann Andreas Huss. Nun startet aber ein Projekt, dessen Ziel die Vereinheitlichung ist. „Es wird für keinen Versicherten schlechter werden. Diejenigen Krankenkassen, die sich die Mehrausgaben alleine nicht leisten können, werden Unterstützung aus der gesamten Krankenversicherung erhalten“, erklärt Andres Huss. Zwölf Millionen Euro sind zur Finanzierung nötig, da sich die Vereinheitlichung an den höheren Leistungen orientiert.
„Alle Versicherten zahlen prozentuell gleich viel ein. Daher müssen auch die Leistungen für alle gleich sein. Das ist den Menschen sehr wichtig – und das sichert auch die Akzeptanz des Sozialversicherungssystems“, erklärt Andreas Huss.

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