28.06.2017, 22:15 Uhr

Mit dem Erfolg und der Beharrlichkeit eines Spitzensportlers

Feiern 40 Jahre Sportmedizin in Salzburg: Primar Josef Niebauer mit LR Martina Berthold, LH-Stv. Christian Stöckl und PMU-Rektor Herbert Resch. (Foto: Angelika Pehab)

Das Institut für Sportmedizin in Salzburg feierte ihren 40. Geburtstag mit Sportlern, Freunden, und Visionären der ersten Stunde.

SALZBURG (ap). Von der Prävention bis zur Rehabilitation, vom Hobbyathleten bis zum Leistungssportler, von der Wissenschaft bis hin zur Praxis – die Sportmedizin an der Uniklinik Salzburg umfasst viele Leistungen, und das für jedermann. "Die Sportmedizin ist eine wichtige Partnerin für uns in Salzburg – nicht zuletzt aufgrund der hohen Qualität und der guten Vernetzung mit dem Olympiazentrum und den Dachverbänden", betont LR Martina Berthold anlässlich des 40-Jahr-Jubiläums. "Und mit Josef Niebauer hat das Institut auch einen Primar, der uns Politiker mit guten Argumenten und großer Beharrlichkeit davon überzeugt, Geld zur Verfügung zu stellen", schmunzelt Berthold. Der ehemalige Leistungssportler LH-Stv. Christian Stöckl ergänzt "Ich wurde selbst in den 80er Jahren hier bestens betreut. Wir sind gesegnet in unserem Sportland Salzburg, dass es diese Einrichtung gibt."

Pionierarbeit von Aigner

Gegründet wurde das Institut 1977 vom renommierten Sportmediziner Alfred Aigner. "Mein Ziel war damals die Professionalisierung der sportmedizinischen Betreuung in Salzburg", erinnert sich Aigner, der vor zwölf Jahren das Zepter an den heutigen Primar Josef Niebauer übergeben hat. Dieser führte am Festtag auch durch eine sportliche Vortragsreihe und begrüßte am Abend zahlreiche Gäste aus Sport, Politik und Medizin – unter anderem den ärztlichen Direktor des LKH Heinrich Magometschnigg, Sportmediziner Anton Wicker, Mentalcoach Thomas Wörz, Boxerikone Conny König, Extremradsportler Gerald Bauer, Triathlon-Urgestein Monika Stadlmann, Sportwissenschaftlerin Susanne Ring-Dimitiou oder Sports-Direkt-Geschäftsführer Thomas Gassner – zum Festakt.

Internationale Reputation

"Wenn ich mir die wissenschaftlichen Leistungen von Primar Niebauer anschaue, dann war jeder Euro dafür gut angelegt. Aber nicht nur in der Forschung, sondern auch in der Lehre überzeugt er. Seine Lehrveranstaltungen sind immer außerordentlich gut besucht", streut PMU-Rektor Herbert Resch verbal Blumen und betont, wie froh er sei, dass Niebauer trotz interessanter Angebote von Sydney bis Heidelberg weiterhin in Salzburg geblieben sei.

Alle Fotos: Angelika Pehab

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