04.12.2017, 10:51 Uhr

Pneumokokken sind vor allem in der Stadt Salzburg im Vormarsch

Besonders Kleinkinder und Erwachsene ab 50 Jahren zählen zu den Riskigruppen für eine Pneumokokken-Infektion. (Foto: Pixabay)

NEOS-Gesundheitssprecher Sebastian Huber fordert besonders Risikogruppen auf, sich zu informieren.

SALZBURG (ap). Noch bis Ende Februar des kommenden Jahres läuft die landesweite Pneumokokken-Impfaktion, wo sich das Land in Form eines Zuschusses von 20 Euro für den Impfstoff PNC13 beteiligt. Allein im Jahr 2016 erkrankten 36 Personen im Bundesland Salzburg an Pneumokokken, 23 davon in der Stadt Salzburg. In vier Fällen führte die Krankheit sogar zum Tode.

"Erkrankungen in der Stadt haben sich verdoppelt"

"Besonders deutlich ist die Zunahme von Pneumokokken-Erkrankungen in der Stadt Salzburg. Hier verdoppelten sich die Erkrankungen“, stellt NEOS Gesundheitssprecher Sebastian Huber fest und ergänzt: „Pneumokokken sind Bakterien, die besonders bei Kleinkindern und Erwachsenen ab 50 Jahren zu schwer verlaufenden Lungenentzündungen führen können. Die Übertragung erfolgt durch Tröpfcheninfektion wie zum Beispiel durch Husten oder Niesen. Aufgrund der besonderen Gefährdung der Kleinkinder wurde die Pneumokokken-Impfung 2012 in das kostenlose Kinderimpfkonzept aufgenommen. Pneumokokken treten vor allem jetzt im Winter auf. “

Mehr zur Impfaktion erfahren Sie hier.

ZUR SACHE:

Zur Hochrisikogruppe zählen u.a. auch noch:

· Personen mit angeborenen oder erworbenen Immundefekten (z.B. HIV-Infektion)

· Personen vor bzw. nach Organtransplantationen

· Patienten mit chronischen Krankheiten (z.B. Krankheiten der blutbildenden Organe, chronische Niereninsuffizienz etc.)

· Personen, die beruflich gegenüber Metallrauchen (Schweißen, Metalltrennen) exponiert sind

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