28.08.2016, 12:29 Uhr

"Arm", die Sozialgräber am Kommunalfriedhof

Durch einen Todesfall in in unserem Mietshaus, bei dem der Verstorbene in einem sogenannten "Armengrab" bestattet wurde, besichtigte ich mal die Grabstätte am Kommunalfriedhof.
Also diese Gräber entbehren meiner Meinung schon die Würde eines Menschen.
Es ist schon klar, das Menschen ohne Hinterbliebene bzw. genügend Erbmasse ein kostengünstiges Begräbnis aus Mittel des Magistrats bekommen.
Aber die Gräber sind, wen sie frisch sind kaum zu besuchen, da man das Gefühl hat
auf den Körpern der Verstorbenen herumzutrampeln. Bei trocken Wetter ist ja die zugeschüttete Erde fest, aber bei längerem Schlechtwetter versinkt man im Schlamm.
Außerdem in jedem Grab vier völlig unterschiedliche Menschen zu verscharren ist doch etwas pietätlos.
Wahrscheinlich würde es nicht viel an Kosten steigern, mittellose Menschen einer
Feuerbestattung zu unterziehen und einen Urnenhain anzulegen.
Der Spruch: "Geld regiert die Welt" gilt sowohl im Leben und am Friedhof auch.
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