23.08.2016, 12:59 Uhr

BMF warnt vor gefälschten Zahlungsaufforderungen

SALZBURG. Besonders aufmerksam sollten Firmeninhaber sein, die ihr Unternehmen erst kürzlich im Firmenbuch eintragen ließen. Derzeit versenden Betrüger Zahlungsaufforderungen mit dem Logo des Finanzministeriums und verrechnen Gebühren für die Eintragung neuer Firmen ins Handelsregister. Unternehmerinnen und Unternehmer werden so zu Überweisungen von Beträgen auf slowakische Konten in die Irre geführt. Derartige gefälschte Schreiben kommen in verschiedenen Formen immer wieder vor.

Info bei FinanzOnline

Das Bundesministerium für Finanzen verlangt grundsätzlich keine Eintragungsgebühr für Register, stellt nur eigene Erlagscheine aus und gibt darüber hinaus nur österreichische Konten an. Genaue Informationen zu etwaigen Zahlungen finden Sie außerdem in FinanzOnline (finanzonline.at).

Europaweites Abfragesystem

Betrugsfälle gibt es außerdem im Bereich der UID-Nummern. Kostenpflichtige Registrierungen in einem angeblich europaweiten Register für UID-Nummern existieren allerdings nicht, da es ein kostenloses europaweites Abfragesystem der EU gibt. Hier dürfen folglich auch keine Eintragungsgebühren anfallen.
Prüfen Sie daher etwaige Zahlungsaufforderungen gründlich; die amtlichen Kontonummern finden Sie unter den jeweiligen Behördenkontakten auf der Homepage bmf.gv.at > Ämter & Behörden
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