14.11.2016, 13:52 Uhr

Größte Fachklinik am Uniklinikum Salzburg

v.l.n.r: Lt. OA Assoc.-Prof. Dr. Alexander Auffarth, Prim. Univ.-Prof. Dr. Thomas Freude, Gesundheits- und Spitalsreferent Landeshauptmann Stv. Mag. Dr. Christian Stöckl, Geschäftsführer Doz. Dr. Paul Sungler, 1. OA Dr. Franz Landauer, Lt. OA Dr. Thomas Hofstädter, MBA; Lt. OA Dr. Florian Johannes Hofmann; (Foto: SALK)

Schon in den ersten Lebenstagen wird jedes Neugeborene am Universitätsklinikum Salzburg im Rahmen der Hüftsonographie von einem Orthopäden untersucht, um eine mögliche Hüftdysplasie frühzeitig zu erkennen.

Im Uniklinikum Salzburg sind die beiden Fächer „Orthopädie“ und „Traumatologie“ analog zur internationalen Entwicklung zur „Universitätsklink für Orthopädie und Traumatologie“ zusammen gewachsen. Thomas Freude ist Facharzt für Orthopädie und Traumatologie und leitet seit Mitte dieses Jahres die Universitätsklinik für Orthopädie und Traumatologie am Uniklinikum Salzburg. Die „Traumatologie“ wurde bisher als Unfallchirurgie bezeichnet. Gesundheits- und Spitalsreferent Landeshauptmann Stv. Christian Stöckl besuchte die Fachklinik, die nun mit 183 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und rund 6.100 stationären Patienten die größte Fachklinik am Uniklinikum Salzburg ist.

Landeshauptmann Stv. Christian Stöckl betonte bei seinem Besuch
„Die Universitätsklinik für Orthopädie und Traumatologie stellt die orthopädische Versorgung, die Unfallversorgung und die Sporttraumatologie im Bundesland Salzburg auf hohem Niveau sicher.“ Diese Fachklinik ist im Bundesland und über die Landesgrenzen hinaus bekannt für die Diagnose und für die konservative und operative Therapie aller angeborenen oder erworbenen Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates von Kindern und Erwachsenen.
In der Traumatologie ist die Fachklinik erste Anlaufstelle für die Versorgung von frischverletzten und insbesondere mehrfachverletzten PatientInnen für die gesamte Region. Vor allem die traumatologischen Kompetenzen der Fachklinik in Bezug auf schwere Verletzungen der Extremitäten mit Gelenkbeteiligung, Becken und Wirbelsäulenverletzungen und der interdisziplinären Versorgung durch die Viszeralchirurgie, Gefäßchirurgie, Neurochirurgie und anästhesiologische Intensivmedizin machen diese Fachklinik so erfolgreich. Im deutschen Traumanetzwerk wurde die Klinik auch als überregionales Traumazentrum zertifiziert. Die Behandlung von Sportverletzungen im Spitzen- und Breitensport bildet einen weiteren Schwerpunkt der Traumatologie. Spitzensportler unter anderem aus Schisport und Fussball werden durch die teamärztliche Tätigkeit von mehreren Unfallchirurgen der Abteilung im Training und Wettkampf begleitet.

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Universitätsklinik für Orthopädie und Traumatologie mit verwandten Fachdisziplinen sowie mit den 25 Betten in der Orthopädischen Bettenstation der Landesklinik St. Veit und dem Department für Traumatologie am Krankenhaus Hallein gewährleistet den Patienten eine individuelle und umfangreiche Versorgung und trägt zu einer raschen Mobilisierung bei.
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