23.11.2016, 09:44 Uhr

Letzter Test für den Lieferinger Tunnel

Realistisches Szenario bei der Übung im Lieferinger Tunnel. (Foto: Asfinag)

Drei Tage vor der endgültigen Freigabe erhielt der Lieferinger Tunnel am Dienstagabend seine Feuertaufe. Rund 70 Einsatzkräfte trainierten in einer spektakulären Übung für den Ernstfall.

Die 70 Einsatzkräfte mussten am Dienstagabend im Lieferinger Tunnel regelrecht durch das Feuer gehen. Mit einem realistischen Szenario sollten sie für den Ernstfall vorbereitet werden. Dazu wurde ein Unfall mit einem Lkw und drei Pkw simuliert. Um 22 Uhr wurde es dann ernst.

Übung: Löschsystem flutet Lieferinger Tunnel

In der Röhre Richtung München wurde demnach ein Pkw von dem Lkw gegen die Tunnelwand gedrückt und ging in Flammen auf. Der Lkw-Lenker löste im Anschluss den Alarm aus. Die Mitarbeiter der Asfinag-Tunnelüberwachung in St. Michael setzten die Sprühnebelanlage in Gang, das Ampelsystem schaltete auf beiden Seiten auf rot. Mit vier Litern Wasser pro Sekunde und pro Quadratmeter wurde der Tunnel regelrecht geflutet.

Tunnelsperre nach eineinhalb Stunden wieder aufgehoben

Schließlich trafen die Einsatzkräfte von Freiwilliger und Berufsfeuerwehr, Polizei, Rotes Kreuz und Notarzt beiden Seiten an der Unfallstelle ein. Die Rettungskette begann zu greifen. Um 23.30 Uhr waren schließlich alle Verletzten, sie wurden extra täuschend echt geschminkt, gerettet und der Tunnel wurde wieder freigegeben.
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