12.02.2018, 11:06 Uhr

Metzgersprung zum Abschluss der Lehrzeit

Traditoneller Metzgersprung der Salzburger Fleischerinnung im Hof von St. Peter in Salzburg. Tradtionell müssen sich die Salzburger Fleischerlehrlinge beim sogenannten "Metzgersprung" zum Gaudium von tausenden Besuchern von ihren Lehrzeitsünden reinwaschen. Dabei gilt es in Metzgermontur in den großen Wasserbottich zu springen. Anschließend heißt es noch Kraft beweisen - die 40 Kilogramm schwere Zunftfahne muss einmal aus- und wieder eingeschwenkt werden. Foto: Franz Neumayr 11.2.2018 (Foto: Neumayr)
SALZBURG (red). Mit einem Sprung ins kalte Wasser feiern Salzburgs frisch gebackene Metzger alljährlich den erfolgreichen Abschluss ihrer Lehrzeit. Eine alte Tradition, die sie von allen dabei angesammelten Sünden reinwaschen soll und seit dem Jahr 1980 wieder mit großer Beteiligung und regelmäßig vor einem begeisterten Publikum im Hof von St. Peter durchgeführt wird. Dabei war der Brauch zuvor rund 200 Jahre wegen „unsittlicher Ausschweifungen“ ausgesetzt gewesen. Erst Anton Karl, unter anderem langjähriger Innungsmeister der Salzburger Fleischer, hatte zu Beginn seiner Amtszeit diesen Brauch wieder aufleben lassen und mit der "Stockwurst" zur Faschingszeit auch für das kulinarische Wohl der Besucher gesorgt.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.