28.09.2017, 15:09 Uhr

Politik gegen "Flächenfresser" Supermarkt

Alle anderen Handelsketten sind von der ÖVP-Initiative gleichermaßen betroffen wie Spar. (Foto: Neumayr)

Wohnen über dem Supermarkt: Planungsausschuss soll Potenziale für die Nachverdichtung unter die Lupe nehmen.

SALZBURG (lin). "In Zeiten hoher Grundstückspreise und dringend benötigter Wohn- und Büroflächen muten die 'Flächenfresser' der Diskonter und Supermarktketten deplatziert an", Das schreibt ÖVP-Klubobmann Christoph Fuchs in einer Aussendung. Tatsächlich wird sich der städtische Planungsausschuss in den kommenden Wochen und Monaten damit beschäftigen, wo möglicher Raum für Wohnungen brach liegt und wo nachverdichtet werden kann. Die Politik - neben der ÖVP hat sich auch die FPÖ wiederholt dafür ausgesprochen - will also mit den „Schuhschachteln“ Schluss machen.

Tatsächlich sind die Diskonter und Supermarkt-Filialen in den vergangenen Jahren (nicht nur) in der Stadt wie die Schwammerl aus dem Boden geschossen. "Es ist darauf zu drängen, dass zusätzlich zu den fast immer eingeschoßigen Verkaufs-Gebäuden auch Wohnungen oder Büroflächen gebaut werden müssen, je nachdem, ob die Objekte in Gewerbe- oder Wohngebieten liegen“, erklärt Fuchs und nennt die Neuerrichtung des Lidl-Marktes in der Aigner Straße als Vorbild: „Im Gegensatz zu anderen Diskonter-Standorten wurde hier auf einen Mix aus Supermarkt und Büroflächen gesetzt."

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