09.11.2016, 12:36 Uhr

Sicherheit für Tier und Herrchen

In der dunklen Jahreszeit ist Sicherheit für Hund und Herrchen besonders wichtig. (Foto: Tierfreunde)

Es ist wieder so weit: Die Tage werden kürzer, die Nächte länger. Für Hund und Herrchen macht sich das vor allem bei der frühmorgendlichen Gassi-Runde und beim abendlichen Spaziergang bemerkbar. Wir haben die wichtigsten Sicherheits-Tipps für verantwortungsvolle Hundehalter, die mit ihrem Liebling auch zur Herbst- und Winterzeit nicht gerne im Dunkeln tappen.

Sichtbarkeit kann Mensch- und Tierleben retten

Laut Statistik sind die meisten Unfälle beim Gassigehen darauf zurückzuführen, dass entweder Hund oder Herrchen, im schlechtesten Fall sogar beide, für den Autofahrer nicht gut ersichtlich sind.

Dabei gibt es in jedem Tierfachhandel Produkte, mit denen sich das ganz einfach ändern lässt:

Leucht- und. Blinkhalsbänder: Trägt der Hund ein Leucht- bzw. Blinkhalsband um den Hals, ist er für Autofahrer sofort um ein Vielfaches besser erkennbar.
Obacht: Am besten vor jedem Spaziergang überprüfen, ob die Batterien noch funktionieren.
Selbstleuchtende Hundewesten und/oder -leinen: Bei Hunden mit langen Haaren werden Halsband und Reflektoren häufig vom Fell überdeckt. In diesem Fall empfiehlt sich das Tragen einer selbstleuchtenden Hundeweste und/oder Hundeleine, welche meist mit reflektierenden Applikationen versehen sind.
Taschenlampe: Eine Taschenlampe gehört zur Basisausrüstung für jede Gassi-Runde. Sie erfüllt nicht nur den Zweck, dunkle Gassen oder (unebene) Wege auszuleuchten, sondern dient auch dazu, sich bei entgegenkommenden Autofahrern bemerkbar zu machen und um besser erkennen zu können, wenn der Hund etwas Gefährliches, wie etwa einen potentiellen Giftköder, zu sich nimmt.
Reflektoren, Stirnlampe, Warnweste: Für Spaziergänge in besonders dunklen bzw. schlecht ausgeleuchteten Gegenden empfiehlt sich auch für Hundebesitzer das Tragen von Reflektoren, Stirnlampen und/oder einer Warnweste. Generell sollte auf dunkle Kleidung beim Gassigehen bei schlechten Lichtbedingungen aber eher verzichtet werden.
Ein Tipp für Sparfüchse: Sicherheit muss nicht teuer sein. Auf der Tierfreunde-Vorteilswelt für Haustierhalter beispielsweise, gibt es unter anderem tolle Angebote für Haustierzubehör, mit denen sich der Geldbeutel merkbar schonen lässt.

Hunde verhalten sich anders bei Dunkelheit

Viele Vierbeiner ändern beim Gassigehen im Dunkeln plötzlich ihr Verhalten. Oftmals können Hunde bedrohliche Schatten und schlecht erkennbare Personen oder Gegenstände dann schlechter einschätzen und reagieren darauf völlig anders, als bei Tageslicht. Die Reaktionen variieren: Während sich so manches Tier scheu und ängstlich zurückzieht, reagiert ein anderes mit dem Angriff nach vorn. Da auch Begegnungen mit Artgenossen bei Dunkelheit häufig anders verlaufen, als bei Tag, empfiehlt es sich also grundsätzlich, den Hund bei der Abend- oder Morgenrunde nicht von der Leine zu lassen.

Hundehaftpflicht: Absicherung für den Ernstfall

Auch wenn der Gedanke, dass der geliebte Vierbeiner trotz aller Vorsichtsmaßnahmen in einen Unfall verwickelt werden könnte, für viele Hundehalter schier unerträglich ist, empfiehlt es sich, für einen solchen Fall vorzusorgen. Denn läuft der eigene Hund vor ein Auto und verursacht dadurch Schäden an Dritten oder an Gegenständen Dritter, wird der Hundehalter zur Rechenschaft gezogen und steht, neben der Sorge um das Haustier, plötzlich vor Kosten in ungeahnter Höhe. Eine gute Hundehaftpflichtversicherung bietet Absicherung für den Worst Case.
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